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Technologie und Gesellschaft

Jannis Brühl
Redakteur
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piqer: Jannis Brühl
Sonntag, 02.06.2019

Der Hacker, der zu gut hörte – ein Phreaking-Thriller

Die Geschichte von Matthew Weigman – "Der Junge, der zu viel hörte" – hat mich mitgenommen. Sie ist einmalig: Ein blinder, armer, übergewichtiger Junge mit fast perfektem Gehör entdeckt, dass er nicht nur jede beliebige Person imitieren, sondern auch das Telefonsystem manipulieren kann, indem er in einer bestimmten Frequenz pfeift (Phreaking). Er wird süchtig nach Party-Hotlines, jenen prädigitalen Gruppen-Sprachchats im Telefonsystem. Dort geschieht alles über Stimmen, was bedeutet: Jeder ist blind wie Weigman. Doch Weigman missbraucht seine Macht, fängt an, Frauen zu belästigen und Rivalen SWAT-Teams nach Hause zu schicken.

Like a comic-book villain transformed by a tragic accident, Weigman discovered at an early age that his acute hearing gave him superpowers on the telephone. He could impersonate any voice, memorize phone numbers by the sound of the buttons and decipher the inner workings of a phone system by the frequencies and clicks on a call, which he refers to as “songs.” The knowledge enabled him to hack into cellphones, order phone lines disconnected and even tap home phones.

Irgendwann überschätzt sich Weigman, und fällt tief. Eine tragische Geschichte über Technik und Macht – und über die Möglichkeit, dank Technologie jemand anderes zu sein als man ist.

Der Hacker, der zu gut hörte – ein Phreaking-Thriller
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