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Florian Meyer-Hawranek
Head of Content, PULS

Redakteur bei PULS, dem jungen Programm des Bayerischen Rundfunks | u.a. für den Podcast "Einfach machen" und die Reportagereihe "Die Frage" | davor: Reporter für Fernsehen, Hörfunk und Print u.a. für quer | unterwegs in München, im Netz und in Lateinamerika

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piqer: Florian Meyer-Hawranek
Sonntag, 17.03.2019

Wie entstehen Geschlechteridentitäten?

Wenn ein Baby auf die Welt kommt, ist eine der ersten Fragen: Was wird es denn? Und klar: Die Frage ob Mädchen oder Junge stellt sich unmittelbar. Aber warum eigentlich? Und was wohl wichtiger ist: Was bestimmt letztlich das Verhalten als Mädchen oder Junge? Und was heißt das überhaupt?

Biologie, also Chromosomen und Hormone, oder Kultur und Sozialisation: Was ausschlaggebend ist, darüber streiten sich Forscher schon länger. Der NPR-Wissenspodcast Hidden Brain liefert spannende Einblicke (und ist deshalb nicht zum ersten Mal bei piqd: Hörenswert in diesem Kontext ist zum Beispiel die Empfehlung von Christian Gesellmann "Kann man ein Kind frei von Geschlechterstereotypen aufwachsen lassen?".) An der aktuellen Folge mag ich u. a. das Interview mit Neurowissenschaftlerin Lise Eliot, die forscht, wie sich unsere Gehirne an Erfahrungen und Bedürfnisse anpassen, und von Jamie Shupe, der ersten Person in den USA, die offiziell als Gender-neutral anerkannt wurde.

Ein Auszug:

VEDANTAM: When a baby is born, its brain comes programmed not with the ability to learn one specific language but to learn any language. The infant brain is designed to learn from everything that's going on around it. Much of that starts by being alert to the social world.

ELIOT: It's remarkable the degree of understanding babies have way before they can talk - way before they can even reach out and grab a rattle under control. They appreciate the motives of other people. They can tell the difference between a good guy and a bad guy. And as I said, they can also discriminate gender. And they start learning quite early the distinction between male and female, how their mother and father behave differently. So it's built in from the very get-go of social and communicative development.

VEDANTAM: Although babies are unaware of their own gender, within the first few months of life, they can tell the difference between male and female voices and male and female faces. They're absorbing clues to gender identity.

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