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Reportagen und Interviews

Was, wenn alle merken, dass ich nichts kann? Das Impostor-Phänomen

Florian Meyer-Hawranek
Head of Content, PULS

Redakteur bei PULS, dem jungen Programm des Bayerischen Rundfunks | u.a. für den Podcast "Einfach machen" und die Reportagereihe "Die Frage" | davor: Reporter für Fernsehen, Hörfunk und Print u.a. für quer | unterwegs in München, im Netz und in Lateinamerika

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Florian Meyer-HawranekSamstag, 27.03.2021

Lob, positive Bewertungen, gute Noten – alles nichts gegen die ständig wiederkehrenden Zweifel: Was ich hier mache, ist doch eigentlich nichts Besonderes! Das könnte doch irgendwer anderes genauso gut. Eigentlich kann ich gar nichts. Hoffentlich bemerkt das keiner! Dieses Gefühl, irgendwann mit der eigenen Karriere, im Studium oder beim nächsten Projekt als große*r Faker*in aufzufliegen, kennen viele. Aber was steckt eigentlich dahinter? Wo kommt das Gefühl her, sich selbst für ein*e Hochstapler*in zu halten? Und was kann man dagegen tun? Franziska Timmer hat dem Impostor-Phänomen eine ganze, hörenswerte Podcast-Folge gewidmet.

Seit rund 50 Jahren wird das Impostor-Phänomen erforscht, vor allem als individuelles psychologisches Phänomen. Als Gefühl, mit dem wir tief in uns drinnen kämpfen. Besonderes aufgeladen wird dieses Phänomen aber noch dadurch, "dass wir immer noch in einer Gesellschaft leben, die Menschen diskriminiert, aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer Religion – aufgrund ihres „Andersseins“."

Ist es diese, unsere Gesellschaft also, die die Menschen regelrecht hineintreibt in das Gefühl, ein Fake zu sein? "Auf jeden Fall", bestätigt die Psychotherapeutin Franca Cerutti. "Ich habe das Gefühl, dass, wenn Menschen Umständen und Situationen ausgesetzt sind, die ihnen ohnehin latent nahelegen, nicht so richtig dazuzugehören, dass die auch noch anfälliger sind für dieses Impostor-Gefühl."

Grundlage für das Phänomen liefert ganz generell wohl das sehr frühe, sehr starke, ungesunde Vergleichen mit anderen. Nicht, dass sich daraus immer ein ausgeprägtes Impostor-Phänomen entwickelt. Vergleiche, Selbstzweifel und Reflektion sind durchaus sinnvoll. Franziska Timmer berichtet aber von Personen, deren Impostor-Phänomen teils gravierende Folgen für sie hat: von Einschränkungen bei der Berufswahl bis hin zu einer generellen Unfähigkeit, ein glückliches Leben zu leben.

Die 50 Minuten Podcast von Franziska Timmer sind persönlich und packend, sie verweben aktuelle Forschung mit Geschichten aus dem Bekanntenkreis und liefern am Ende auch noch Tipps, für diejenigen, die stark unter ihrem Impostor leiden. Hier mal kurz gespoilert:

4 konkrete Tipps, falls einem das Impostor-Phänomen zusetzt:

  • Nenn das Ding beim Namen – niemand ist mit dem eigenen Impostor-Phänomen allein.
  • Hör auf, dich zu vergleichen. Vor allem, wer ein stark ausgeprägtes Impostor-Phänomen in sich trägt, neigt zu unfairen Vergleichen, die eine*n nicht weiterbringen. Eigene Fehler und vor allem Erfolge sollten fairer eingeordnet werden. Und:
  • Sei ruhig mal stolz auf dich!
  • Sei nicht so arrogant. Impostor-Gefühle und Arroganz liegen näher beisammen als man denkt. So fake wie wir glauben, können wir gar nicht sein.
Was, wenn alle merken, dass ich nichts kann? Das Impostor-Phänomen

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