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Reportagen und Interviews

Sturm aufs Kapitol: Das FBI-Interview mit einem der Capital Rioters

Florian Meyer-Hawranek
Head of Content, PULS

Redakteur bei PULS, dem jungen Programm des Bayerischen Rundfunks | u.a. für den Podcast "Einfach machen" und die Reportagereihe "Die Frage" | davor: Reporter für Fernsehen, Hörfunk und Print u.a. für quer | unterwegs in München, im Netz und in Lateinamerika

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Florian Meyer-HawranekDonnerstag, 06.01.2022

Mehr als 700 Festnahmen und Anklagen: Das ist die Bilanz ein Jahr nach der Erstürmung des Kapitols in Washington D.C. laut US-Justizminister. Die strafrechtliche Verfolgung läuft. Die gesellschaftliche Aufarbeitung ebenfalls – jetzt zum Jahrestag in den Medien zumindest – auf Hochtouren. The Daily, der tägliche Podcast der New York Times, widmet den Ereignissen vom 6. Januar eine dreiteilige Mini-Serie. Und schon der erste Teil ist absolut empfehlenswert.

Der Inhalt der ersten Episode ist schnell zusammengefasst: Robert Reeder, der vor einem Jahr auch ins Kapitol eingedrungen ist und jetzt vor Gericht steht, erzählt darin seine Geschichte. Mr. Reeder ist aus Maryland, Vorstadt-Gegend von Washington D.C., lebt alleine, ist Vater eines Sohnes und war zum Zeitpunkt der Riots FedEx-Fahrer. Sein Fall erzählt ziemlich viel darüber, wer vor einem Jahr dabei war und warum, meint die New York Times:

Who exactly joined the mob that, almost a year ago, on Jan. 6, breached the walls of the U.S. Capitol in a bid to halt the certification of President Biden’s election victory? Members of far-right extremist groups were present but so too were doctors, lawyers, substitute teachers, church deacons and business owners, many of whom had previously been nonpolitical. The question of why these people were at the Capitol that day is hard to answer, but the some of the most useful clues come from three F.B.I. interviews that have been released to the public.

Das Besondere: Die Episode basiert auf dem FBI-Interview von Robert Reeder. Sein Anwalt hat das Interview freigegeben und der Einblick in die Befragung, aber auch die ganzen Recherchen und Einschätzungen der NY Times drumherum, machen die Podcast-Folge hörenswert. Was ich jedoch besonders bemerkenswert fand, war die Aufbereitung im Podcast.

Das Team von The Daily hat sich die Mühe gemacht, wichtige Teile des Interviews von Schauspieler:innen nachspielen zu lassen. Die Interpretation steht nicht für sich, wird durch die NYT-Journalisten eingebettet und auch kritisch eingeordnet. Besonders ist es für mich allerdings, weil es zeigt, welche Power mittlerweile in eine Podcast-Episode gesteckt wird – und wie sehr sich das lohnt. In Doku-Videos sind wir kreative Aufbereitungen von Vergangenem, wie Reenactments, gewohnt. Warum also diese Energie nicht auch in Audios stecken? The Daily hat die Möglichkeiten und zeigt, wie bereichernd diese Art der aufwändigen Podcast-Produktion für die Verständlichkeit der Geschichte sein kann.

Sturm aufs Kapitol: Das FBI-Interview mit einem der Capital Rioters

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