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Pop und Kultur

Erweiterter Klangbegriff: Doku über Tangerine Dream

Fabian Peltsch
Musikjournalist

Fabian Peltsch lebt und arbeitet in Peking und Berlin und schreibt regelmäßig für Rolling Stone, Musikexpress, Mint, Gründerszene, RADII, Fluter und die Berliner Morgenpost. Er interessiert sich vor allem für globale Popkultur-Perspektiven jenseits von World-Music-Klischees.

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Fabian PeltschSamstag, 27.02.2021

„I love this rotten religious music!“ sagte Salvador Dalí einst fasziniert über Tangerine Dream. UK-Radio-Legende John Peel war so begeistert von ihrem Ambient-Sound, dass er der Band 1973 einen Brief schrieb: "Meine Frau und ich hören eure Platten jede Nacht zum Einschlafen". Virgin-Records-Boss Richard Branson glaubte, dass das Avantgarde-Trio um den pelz-haarigen Edgar Froese das Zeug zu Superstars habe: "Amerika wird ihnen zu Füßen liegen". Der Vatikan wiederum erteilte Tangerine Dream nach einem Konzert in der Kathedrale von Reims Hausverbot. All das und noch viel mehr erfährt man in "Sound Of Another World", einer wunderbaren Musik-Doku der Regisseurin Margarete Kreuzer aus dem Jahr 2016, die im Januar im ARD lief und nun unter anderem auf YouTube zu sehen ist. 

"Tangerine Dream gingen immer ein Stück weiter als Pink Floyd", heißt es in der Doku an einer Stelle. In der Rückschau erstaunt noch immer, dass die Berliner mit solch experimentellen Klängen Goldene Schallplatten einheimsen und sogar in Hollywood Karriere machen konnten. Haupterzähler ist der 2015 verstorbene Edgar Froese, der hier aus seiner Autobiographie zitiert wird.  Zu den Zeitzeugen gehören die Regisseure Volker Schlöndorff und Michael Mann, der Musiker Jean Michel Jarre und Froeses Sohn Jerome, der unter anderem davon erzählt, wie David Bowie in den 70er-Jahren kurzzeitig bei ihnen Zuhause in Schöneberg hauste.

Umfangreichere Archiv-Aufnahmen gibt es von kaum einer anderen Band aus dem "Kraut"-Kosmos. Das macht den Film zumindest in der ersten Stunde zu einer der schönsten deutschen Dokus zum Thema.

Erweiterter Klangbegriff: Doku über Tangerine Dream

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Kommentare 1
  1. Jan Paersch
    Jan Paersch · vor 2 Monaten

    "Musik existiert nicht. Es sind nur geordnete Geräusche." Toll, danke.

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