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Pop und Kultur

60 Jahre türkische Musik in Deutschland

Dorothea Tachler
Musikerin

Spielt und singt in Bands und macht Musik für Filme.
Ihre eigenen Bands heissen My Favourite Things und Hunki Dori.
Sammelt und verteilt Lieder und Artikel in München, Berlin und New York.

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Dorothea TachlerSonntag, 31.10.2021

Genau 60 Jahre ist der Abschluss des Anwerbe-Abkommens mit der Türkei her, und Musik begleitete und dokumentierte diese Zeit. Hier stellt der Deutschlandfunk einige Sänger nebst Klangbeispielen vor (der ganze Artikel auch als Audiobeitrag), die Gastarbeiter waren und Lieder darüber schrieben und sangen, auch auf deutsch. Zum Beispiel Ozan Ata Canani, der 1978, im Alter von 15 Jahren, begann Lieder zu schreiben. Er selbst war Fabrikarbeiter und sang Lieder über faire Arbeitsbedingungen und Rassismus, und kritisiert auch die Politik. Er fühlte sich nicht als Mensch gesehen. Auch der Sänger Cem Karaca empfand dies so, und er zitierte Max Frisch „Wir riefen Arbeitskräfte und es kamen Menschen“ in seinem Song "Es kamen Menschen an" (1984). Er starb 2004, gewann aber wieder mehr an Bekanntheit im Jahr 2013, weil da die Compilation "Songs of Gastarbeiter" veröffentlicht wurde, Songs über drei Jahrzehnte, gesammelt von Imran Ayata und Bülent Kullukcu. Dieser fand viele interessante türkische Bands in seiner Recherche, die auch andere Genres erforschen und auch Kraut-Rock, wie das Duo Derdiyoklar. Heute werden auch im HipHop türkische Elemente eingebettet, wie bei Eko Fresh oder die Microphone Mafia, wie z.B. die Saz, die türkische Langhalslaute, die auch der erstgenannte Sänger Ozan Ata Canani spielte und in den '70ern mit nach Deutschland brachte. Die Bağlama ist ein verwandtes türkisches Saiteninstrument, das die in Hamburg lebende Musikerin Derya Yıldırım in ihrer Musik einsetzt, die auch psychedelische Klänge integriert. Über sie gibt es übrigens einen Beitrag hier auf Youtube - als Frau hat sie nochmal eine andere Perspektive anzubieten.  

60 Jahre türkische Musik in Deutschland

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