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Was zählt: genug zu essen. Zahl der Hungernden nahm zu.

Dominik LennéMontag, 19.07.2021

Der Beitrag ist ein Exzerpt aus einer von der FAO  erstellten Studie zur Ernährungslage der Welt und dokumentiert die Schwierigkeit vieler Mensch, sich unter den Bedingungen von Covid-19-Pandemie, extremer sozialer Ungleichheit, Krieg, Klimawandel und Bevölkerungswachstum zu ernähren.

Während die direkte Unterernährung erst im letzten Jahr angestiegen ist, stieg die "Nahrungsmittel-Unsicherheit" (food insecurity), d.h. die Schwierigkeit, regelmäßig genug Nahrung zu erlangen, bereits seit mehreren Jahren. Dies zeigt, dass viele Menschen trotz der Probleme es bis letztes Jahr noch geschafft haben, sich ausreichend zu ernähren, dann aber nicht mehr.

Die FAO - Webseite mit den wichtigsten Infos

Die FAO -Seite mit dem Downloadlink für die Studie und Anderes

Dazu ist vielleicht noch interessant, dass etwa in Afrika wie auch sonst, die Getreideproduktion durch bessere Landwirtschaft stetig anstieg, der Pro-Kopf-Wert jedoch wegen der Bevölkerungszunahme seit 60 Jahren etwa konstant ist


Was zählt: genug zu essen. Zahl der Hungernden nahm zu.

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Kommentare 2
  1. Silvio Andrae
    Silvio Andrae · vor 3 Monaten

    Der FAO-Bericht ist sehr zu empfehlen. Leider geht der Bericht nur an einer Stelle auf das Thema "post-harvest losses" (PHL) ein (S. 104). Im weiteren Sinne geht es um die "Lebensmittelverschwendung". Darunter werden die Probleme wie das Liegenlassen von essbaren Erzeugnissen auf Feldern oder in Obstplantagen nach der Ernte, Nachernteverluste, die zwischen der Ernte und der Vermarktung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen (oder Fisch und Meeresfrüchten) auftreten, sowie Verluste im Einzelhandel subsumiert, da gesunde Produkte - z. B. unvollkommenes Obst und Gemüse - unverkauft bleiben und essbare Lebensmittel entweder in Restaurants oder in Haushalten weggeworfen werden. Nach Angaben der FAO gehen jedes Jahr etwa ein Drittel der weltweit für den menschlichen Verzehr produzierten Lebensmittel verloren oder werden verschwendet.
    Anders als bei der Steigerung der Ernteerträge gibt es viel Spielraum, um Nahrungsmittelverluste und -verschwendung durch die weitere Verbreitung und den Einsatz bestehender Technologien zu reduzieren. Überall auf der Welt kommen moderne Geräte, Praktiken und Protokolle für das Agrobusiness und die Kühlkette zum Einsatz. So ist beispielsweise eine neue Generation von temperatur- und feuchtigkeitsgesteuerten (und überwachten) Lagerhäusern und Silos in der Lage, die Verluste auf ein Niveau reduzieren, was schlussendlich einen signifikanten Unterschied in der Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln ausmacht.
    Die Reduzierung der PHL kann uns also helfen, die gleichen Ergebnisse zu erzielen wie die Steigerung der Ernteerträge. Und in vielen Fällen ist es sogar einfacher.

    1. Dominik Lenné
      Dominik Lenné · vor 3 Monaten

      Vielen Dank für diesen sachkundigen Anmerkungen! Wenn nicht nur die Hektarerträge erhöht, sondern auch die Verluste verringert werden, können wir etwas mehr Optimismus haben, mindestens für die Zeit, nachdem das Coronavirus einigermaßen in den Griff bekommen wurde.
      Leider hungern viele Menschen weniger aus einem absoluten Mangel an Nahrungsmitteln als aus Gründen der Armut, und das heißt "auf marxistisch": Armut an Produktionsmitteln oder der Teilhabe am Produktionskreislauf.
      Allerdings verbessert sich deren Situation teilweise durch geringere Verluste, weil der Preis der Nahrung sinkt, bzw. nicht so stark steigt. Insofern könnte immerhin ein Teil der Ärmsten von der von Ihnen skizzierten Entwicklung profitieren.

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