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Zeit und Geschichte

Warum Nostalgie keine schlechte Sache sein muss

Dirk Liesemer
Autor und Reporter
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Dirk LiesemerDonnerstag, 23.12.2021

Richtig gelesen: Nostalgie muss nicht notwendigerweise eine rückwärtsgewandte, verklärende Geisteshaltung sein, also der schöngefärbte Blick auf ein Gestern, das bei genauerer Betrachtung gar nicht so toll war, vielmehr kann Nostalgie ein kreatives, gar kritisches Potential entfalten. Das sagt in diesem spannenden, halbstündigen Interview der Historiker Tobias Becker, der am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam arbeitet.

Während die Kritik an der Nostalgie hinlänglich bekannt und irgendwo auch langweilig ist, unterzieht Becker all jene Haltungen einer Prüfung, die immer nur Fortschritt propagieren und eben alles, was sich diesem entgegenstellt, als nostalgisch zur Seite wischen. Damit wird klar: Die Kritik an der Nostalgie ist politisch gefärbt und damit selbst gar nicht so unproblematisch.

Und diese Kritik komme vor allem dann auf, sagt der Forscher, wenn den Befürwortern des Fortschritts die Argumente für ihre Anliegen ausgehen. Berühmtes Beispiel ist die Atomkraft, die lange als große Zukunft galt, ehe sich die Schattenseiten nicht mehr kaschieren ließen.

Dabei lohne sich ein nostalgischer Blick in die Vergangenheit, um sich auch eine lebenswerte Zukunft vorstellen zu können. Wer etwa Fotos aus den 1920er Jahren betrachtet und sich über die wenigen Autos in Städten wie Berlin oder München erfreut, kommt auch eher auf die Idee, dass autofreie Innenstädte doch etwas ganz Wunderbares sein können.

Warum Nostalgie keine schlechte Sache sein muss

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