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Christoph Z
Informationswissenschaft, Medieninformatik, Produktmanagement
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Community piq
Dienstag, 27.08.2019

„Don’t feed the Trump“ ist auch keine Lösung. Jay Rosen hat ein paar Vorschläge.

Offenbar hat niemand im Journalismus eine Idee, wie man mit den Unverschämtheiten von Donald Trump umgehen soll.

Sacha Lobo sagt:

Zweieinhalb Jahre ist der US-Präsident im Amt, und noch immer haben weder redaktionelle Medien noch die sozialmediale Öffentlichkeit ein Mittel gefunden gegen Trumps Strategie der ständigen Eskalation.

Ezra Klein sagt:

I don't know that it's strategy, but it's certainly at this point intuition, that if he loses control of the conversation, he can always say something outrageous something offensive and then it is at least back along the divisive lines that he prefers arguing around. Again, the point is not that it is a strategy or even that it is wise, but he has figured out that there is this hack of just acting outrageously and offensively.

Die Situation ist ein Dilemma.

Versuchen die Medien die aktuelle Grenzüberschreitung von Trump zurückzuweisen oder seine Lügen zu entlarven, beteiligen sie sich an der Ausbreitung des neuen Spektakels. Oder wie der Linguist George Lakoff sagt: "if you negate a frame, you activate the frame". So werden einerseits seine schädlichen Narrative transportiert und andererseits anderen Themen die Luft abgerückt, darunter auch Themen, die für Trump weitaus schmerzvoller sind.

Die Medien sollten die Tabubrüche von Trump aber auch nicht ignorieren, da sie Trumps rücksichtsloses Verhalten auf diese Weise normalisieren würden.

Außerdem was Jay Rosen sagt:

They have to report it, because with the American executive it is often true that words are actions. If journalists took the advice never to take the bait they would often be taking a holiday from their most basic responsibility: to say what happened.

Aber dieses Dilemma bedeutet nicht, dass Redaktionen gar nichts tun können. 5 Ideen von Jay Rosen:

1. Aussetzung der normalen Beziehungen zur Trump-Regierung

2. Trump nicht zum Protagonisten machen

3. Seine Lügen in ein Truth-Sandwich einpacken

4. Einen Gaslighting-Desk einrichten

5. Journalismus in einer Bürgeragenda verankern

„Don’t feed the Trump“ ist auch keine Lösung. Jay Rosen hat ein paar Vorschläge.
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Kommentare 2
  1. Maximilian Rosch
    Maximilian Rosch · vor 11 Monaten

    Wichtiger Twitter-Thread, den Rosen da geschrieben hat. Auch die Podcastempfehlung finde ich gut, itsalljournalism.com hatte ich bisher nicht bewusst wahrgenommen.

    1. Christoph Z
      Christoph Z · vor 11 Monaten

      Ich kannte den Podcast bisher auch nicht. Er ist mir auf die Füße gefallen als ich diesen Piq über Rosens Thread geschrieben habe.

      Und da dachte ich mir, dass ich so noch etwas zum piqd-Podcast besteuern kann. Danke für den Stern ;-)

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