Kanäle
Jetzt personalisiertes
Audiomagazin abonnieren
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kluge Köpfe filtern für dich relevante Beiträge aus dem Netz.
Entdecke handverlesene Artikel, Videos und Audios zu deinen Themen.

Du befindest dich im Kanal:

Reportagen und Interviews

Jubelarien in Brandenburg – der Autobauer Tesla investiert in der Hauptstadtregion

charly kowalczyk
journalist
Zum piqer-Profil
charly kowalczykDonnerstag, 14.11.2019

Ich lebe in Potsdam. Seit gestern nehme ich um mich herum laute Jubelarien wahr. Grund: Das US-Unternehmen Tesla will seine Elektro-Autos in der Grünheide im Landkreis Oder-Spree entwickeln und bauen - mit mindestens 7.000 Beschäftigten. Allerdings Vorsicht: Tesla ist nicht bekannt für arbeitnehmerfreundliche Arbeitsbedingungen. Gebaut soll künftig in der Grünheider „Gigafabrik“ das Tesla Fahrzeug Modell 3 für den europäischen Markt und der geplante Kompakt-SUV Modell Y. 2021 soll die "Giga-Factory" eingeweiht werden.

Zu all den Jubelstimmen hörte ich zum Glück auch ein kritisches Interview im Deutschlandfunk Kultur. Der ehemalige Greenpeace-Mobilitätsexperte Wolfgang Lohbeck argumentierte, dass Elektroautos nicht an sich die Umweltprobleme lösen, sondern sie sogar verstärken könne. Wenn man so will, wird das Problem nur verschoben. Das Mobilitätsproblem lösen wir nur mit immer weniger Kraftfahrzeugen. Außerdem räumt er auf mit der Mär, dass Elektroautos per se und unter allen Umständen besser sind als Verbrenner-Autos.

„Denn das Ziel müsste eigentlich sein, kleine, leichte und effiziente Autos auf die Straße zu bringen. Der Umstieg zu weniger CO2 wäre mit kleineren, leichteren Verbrennern schneller zu schaffen als mit Elektro-Autos. Dies sei durch die technischen Begrenzungen sowie die bekannten durch die Herstellung der Batterien verbundenen Probleme wie Kinder- und Sklavenarbeit geboten“.

Vor allem, wenn im brandenburgischen Grünheide bald Elektro-SUV von Tesla produziert werden. Ein Wahnsinn. All die Vorteile, die man sich über Elektromobilität erhofft, werden so ad absurdum geführt.

„Autos, die drei Tonnen wiegen, die nahezu eine Tonne Batterie mit sich schleppen. Hier wird tatsächlich Elektromobilität in einer Weise pervertiert, die für die ganze Branche letztlich schädlich ist“.

Jubelarien in Brandenburg – der Autobauer Tesla investiert in der Hauptstadtregion

Möchtest du kommentieren? Dann werde jetzt Mitglied!

Bleib immer informiert! Hier gibt's den Kanal Reportagen und Interviews als Newsletter.

Abonnieren

Deine Hörempfehlungen
direkt aufs Handy!

Einfach die Hörempfehlungen unserer KuratorInnen als Feed in deinem Podcatcher abonnieren. Fertig ist das Ohrenglück!

Öffne deinen Podcast Feed in AntennaPod:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Downcast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Instacast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Podgrasp:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Bitte kopiere die URL und füge sie in deine
Podcast- oder RSS-APP ein.

Wenn du fertig bist,
kannst du das Fenster schließen.

Link wurde in die Zwischenablage kopiert.

Öffne deinen Podcast Feed in gpodder.net:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Pocket Casts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.