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Klima und Wandel

charly kowalczyk
journalist
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piqer: charly kowalczyk
Dienstag, 18.06.2019

Dauerstress durch Klimawandel

Eigentlich wissen wir schon ziemlich viel über den Klimawandel. Klimaforscher/innen füttern uns tagein, tagaus mit Fakten. Es fehlt uns also nicht an Wissen und doch bleibt uns nichts anderes übrig, als sich immer wieder mit der Thematik auseinanderzusetzen. Fakten orientiert. Sachlich. Ohne Angst und ständiger Dramatisierung. So wie im Radiofeature „Natur und Mensch im Dauerstress - wie reagieren auf den Klimawandel“. In dem rund 53-minütigen Beitrag geht es unter anderem auch ums Wetter. Wie sich nach dem Dürresommer 2018 und der winterlichen Nässe im Jahr davor der Zustand der Bäume in einem hessischen Wald verändert hat. Dass langfristig der Wald mit anderen Baumarten aufgeforstet werden muss, die der Erwärmung eher trotzen können. Man kriegt mit, wie Frankfurt am Main mit dem Klimawandel ringt. Auch beim Thema Wohnungskrise. Letztlich scheint es aber auch dort für die Kommunalpolitik nur eine Lösung zu geben: Bauen, bauen, bauen. Aber was heißt das für den Klimaschutz? Wohnungsneubau ist auch ein großes Flächenversiegelungsprogramm, auch mit der Folge, dass bei Starkregen das Wasser nicht mehr abfließen kann. Mit großen ökonomischen Folgen. Was bedeutet die weitere Verdichtung der Städte für die Lebensqualität der Bewohner/innen? Können wir uns den Bau weiterer Eigenheimsiedlungen leisten? Müsste Wohnraum nicht anders verteilt werden? (Wohnraumnutzung pro Mensch und qm ist in den Städten gestiegen). Oder auch: Müssten wir uns nicht gegen Internetplattformen (bspw. Airbnb) wehren, die dem Markt knappen Wohnraum entzieht?

Verteilungskämpfe werden in Zukunft zunehmen, nicht nur um Wohnraum. Frankfurt bezieht 80 Prozent des Trinkwassers aus dem (weiteren) Umland, bspw. aus dem Vogelbergkreis. Im Dürresommer 2018 mussten aber die Kommunen dort selbst Wasser sparen, worüber sich ein Bürgermeister des Vogelbergkreises mächtig ärgert …

Dauerstress durch Klimawandel
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