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Feminismen

Kann Außenpolitik auch feministisch sein?

Antje Schrupp
Politikwissenschaftlerin, Journalistin
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Antje SchruppDonnerstag, 03.03.2022

Traditionelle Außenpolitik, die auf Dominanz, Macht und Militär setzt und Ungerechtigkeiten nicht beachtet, kann keine gerechten und wirksamen Lösungen zu den dringendsten globalen Krisen unserer Zeit entwickeln: wie die Klimakrise, Menschenrechtsangriffe, Pandemien oder (nukleare) Aufrüstung. Diese Krisen können nicht nationalstaatlich, sondern nur international gelöst werden. Und ohne feministischen Ansatz werden alle Lösungsversuche bestehende Ungerechtigkeiten und Machtgefälle vergrößern.

Dies ist die Kernthese von Kristina Lunz, Gründerin des CFFP (Centre for Feminist Foreign Policy), in ihrem gerade erschienenen Buch "Die Zukunft der Außenpolitik ist feministisch. Wie globale Krisen gelöst werden müssen". 

Der aktuelle Krieg in der Ukraine zeigt, dass diese Vision derzeit noch eine Utopie ist. Trotzdem muss die traditionelle Behauptung, dass moralische Kompasse und ethische Werte nur in Friedenszeiten hochgehalten werden können, hinterfragt werden. In einem Interview mit der Journalistin Teresa Bücker für deren Newsletter "Zwischenzeit_en" erläutert Lunz, was feministische Außenpolitik bedeutet und wo sie bereits in Teilen verfolgt wird. 

Auch wenn sie die aktuellen Waffenlieferungen an die Ukraine unterstützt, äußert sie sich kritisch zur Ankündigung der Bundesregierung, die Bundeswehr mit einem Sondervermögen von 100 Milliarden Euro auszurüsten und den Wehretat langfristig substanziell zu erhöhen. Ihr Argument: Höhere Militärausgaben und mehr Waffen erhöhen die Sicherheit der Menschen unterm Strich eben nicht, vor allem nicht die von Frauen und Mädchen oder marginalisierten Bevölkerungsgruppen.  

Kann Außenpolitik auch feministisch sein?

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