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Volk und Wirtschaft

Care-Arbeit und Kapitalismus von 1800 bis heute

Antje Schrupp
Politikwissenschaftlerin, Journalistin
Zum piqer-Profil
Antje SchruppDienstag, 06.09.2022

Dieses halbstündige Feature schildert kompakt und prägnant den Aufstieg und Fall des Modells "Hausfrau" in den vergangenen zwei Jahrhunderten. Die Vorstellung, es gäbe eine besondere weibliche Begabung zur häuslichen Fürsorgearbeit, entstand nach der Französischen Revolution und sollte den Ausschluss der Frauen aus den bürgerlichen Freiheitsrechten legitimieren. War der (unbezahlte) Beruf der "Hausfrau und Mutter" im 19. Jahrhundert noch weitgehend den bürgerlichen Frauen vorbehalten, wurde er im 20. Jahrhundert zum Leitbild der gesamten Gesellschaft und blieb das in Westdeutschland bis in die 1980er-Jahre. Die weibliche Hausarbeit bekam so den Charakter einer natürlichen Ressource, die "der Wirtschaft" unbegrenzt zur Verfügung steht. Insofern ist sie eng mit der Entstehung und Entwicklung des Kapitalismus verknüpft. Heute wird jedoch immer deutlicher, dass Care-Arbeit endlich umfassend in volkswirtschaftliche Kalkulationen einbezogen werden muss, um ein realistisches Bild ökonomischer Verhältnisse zu gewinnen. 

Care-Arbeit und Kapitalismus von 1800 bis heute

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Kommentare 1
  1. Thomas Wahl
    Thomas Wahl · vor 17 Tagen

    Die Hausfrau gab es doch in den Städten schon im Mittelalter. Für den Haushalt waren Frauen verantwortlich. Wenn man wohlhabend war, dann hatte man noch Gesinde im Haus. Auch in den bäuerlichen Haushalten war das m.W. so. Was es weniger gab war die bezahlte Lohnarbeit.

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