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Zukunft und Arbeit

Integrationsklassen auch für ukrainische Schüler:innen?

Anja C. Wagner
Bildungsquerulantin
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Anja C. WagnerSamstag, 19.03.2022

Die ukrainische Generalkonsulin hat der Kultusministerkonferenz mitgeteilt, wie sie sich die schulische Betreuung der geflohenen Kinder vorstellt:

  • Keine Willkommensklassen zwecks Integration.
  • Ukrainischer nahtloser Unterricht in Richtung Schulabschluss unter Verwendung der existierenden digitalen Schulcloud, die sämtliche Unterrichtsmaterialien der Ukraine für die 5. bis 11. Klasse bereits vorhält.
  • Einbeziehung ukrainischer Lehrkräfte.

Über die Begründungen für diese Haltung lässt sich trefflich diskutieren:

  • Wie lange wird der Aufenthalt der ukrainischen Flüchtlinge wohl dauern? 
    • "Lohnt" sich die Integration für sie? 
    • Und wie stellen "wir" sicher, dass unsere gesellschaftlich hart erkämpften Werte und Normen auch gesamtgesellschaftlich von allen neuen Miteinwohner:innen akzeptiert werden?  
  • Andererseits: Kann ein digital eher rückständig aufgestelltes Land wie Deutschland ein modernes, hybrides Lehrverständnis der Ukrainer:innen in sein System integrieren?

Offenbar gar nicht so schlecht: Erste Schulen öffnen ihre Tore bereits für flexiblere Modelle, in denen die Kinder erst einmal Ukrainisch miteinander sprechen können und ukrainische Lehrkräfte gesucht werden. Andere Schulen rücken hinterher.

Aber auch die Eigeninitiative funktioniert: Vor ein paar Tagen begegnete mir ein Bericht von einem Kollegen, der zwei Familien aufgenommen hat. Eine der beiden Frauen ist Lehrerin, sie setzte sich am nächsten Morgen an ihren Laptop, sammelte ihre zwischenzeitlich in ganz Europa verteilten Schulkinder ein und startete mit dem Unterricht – per Onlineplattform.

Da staunt man in Deutschland natürlich nicht schlecht. Das ist gelebtes Arbeiten und Lernen 4.0 trotz widrigster Umstände. Eben dezentral. Man kann nur froh sein, dass sie offensichtlich ein Haus als Unterkunft erwischte, das genügend Breitband zur Verfügung stellen kann.

So können wir alle wechselseitig voneinander lernen. Immerhin ein Hoffnungsschimmer!

Integrationsklassen auch für ukrainische Schüler:innen?

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