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Zukunft und Arbeit

ChatGPT & Co. & der Druck auf die Institutionen

Anja C. Wagner
Bildungsquerulantin
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Anja C. WagnerDienstag, 17.01.2023

Aktuell findet wieder das World Economic Forum statt. Man kann viel Kritik daran äußern, aber es finden sich regelmäßig gute Gespräche dort online – auch und gerade zur Zukunft der Arbeit.

Ein knappes Jahr nach dem letzten Talk in Bezug auf das Global Skills Framework, den ich vor geraumer Zeit hier zusammenfasste, lautet der Titel des Nachfolgegesprächs in diesem Jahr übersetzt:

1 Milliarde Menschen auf die Wirtschaft von morgen vorbereiten

Im Gesprächskreis dieses Jahr:

  • Zanny Minton Beddoes, The Economist (wieder die Moderatorin)
  • Jonas Prising, CEO der Manpower Group
  • Belen Garijo, Vorsitzende der Geschäftsleitung von Merck
  • C. Vijayakumar, CEO & Managing Director of HCLTech
  • Ahmad bin Abdullah Humaid Belhoul Al Falasi, Minister of Education in the United Arab Emirates

Man war sich einig, dass in Zeiten von Generative AI – in den letzten Wochen sichtbar geworden über die Aufmerksamkeitsökonomie, die ChatGPT und in Folge andere KI-Tools auf sich zu ziehen vermochten – der Druck auf die veränderten beruflichen Profile weiter gestiegen sei. Die traditionellen Bildungsinstitutionen wurden zudem überrumpelt, sind selbst größtenteils überfordert, den Menschen weiterzuhelfen und sie in die Zukunft zu führen. Also, was nun, so die zentrale Frage?

Es gehe heute um Learning (LQ) oder Capacity Building (CQ), die die Einzelnen selbst in die Hand nehmen müssten. Sich selbst gesteuert upskillen zu können, wird zur zentralen Figur in einer sich exponentiell entwickelnden Umgebung. 

Allerdings braucht es dazu auch Zugang zu entsprechend qualifizierten Lernangeboten. Wer kann diese bieten? Hochschulen, da war man sich einig, können maximal in kreativer Verbindung mit dem privaten Sektor hier einen Beitrag leisten.

Als bessere Alternative wird Frankreichs Zugang hervorgehoben, die ihren Erwerbstätigen einen persönlichen digitalen Lernassistenten zur Seite stellen. Bob, so dessen Name (wir hatten hier und in Referenz hier davon berichtet), bietet den Interessierten einen individualisierten Zugang an, sich entsprechend ihrer individuellen Skills und Interessen weiterzubilden – und stellt dafür zwischen 500 und 5.000 € jährlich zur Verfügung.

Dies wäre ein erster Ansatz, um den Herausforderungen zu begegnen. (Keine Sorge: In Deutschland wird es keinen Bob geben ...)

Als weiteren Ansatz braucht es ein erweitertes Verständnis im mittleren Management, ihre Leadership-Fähigkeiten zu verändern. Also ihre Soft Skills zu trainieren, um dem Team die besten Voraussetzungen zu bieten, die gewünschten Ziele zu erreichen.

Soft Skills, dies wird man ja heutzutage nicht mehr müde zu betonen, sind zwischenzeitlich bedeutsamer als die meist schnell veralteten Hard Skills. Allen voran die Ambition der jeweiligen Person, einen Unterschied zu machen, ist zwingend erforderlich, um den Trott der Zeit zu überwinden. Diese sei noch höher einzuschätzen als das formale Wissen und die bisherigen Erfahrungen. Hier zeichnet sich ein großer Wandel in erfolgreichen Bewerbungen ab.

Gut, aber benötigen wir weiterhin so viele Menschen, die willens und fähig sind, sich upzuskillen auf wirklich neue Jobs, die in diesen vielfältigen Krisenzeiten erledigt werden müssen? 

Absolut, die Anzahl könnte jetzt sogar noch darüber liegen. Von 3 Milliarden Erwerbstätigen, die aktuell im Arbeitsmarkt weltweit unterwegs seien, werde ca. die Hälfte sich radikal weiterbilden müssen. Na, dann ...

ChatGPT & Co. & der Druck auf die Institutionen

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Kommentare 2
  1. Florian Rustler
    Florian Rustler · vor 15 Tagen

    Warum wird es denn eigentlich in Deutschland keinen Bob geben?

    1. Anja C. Wagner
      Anja C. Wagner · vor 15 Tagen

      Wird hier beantwortet: https://www.zeit.de/wi...

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