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Alexander von Streit
Digitale Schreibmaschine mit anarchistischem Ansatz und bürgerlicher Lebensform
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piqer: Alexander von Streit
Dienstag, 31.07.2018

Sorry, Paul McCartney, du hast "In My Life" nicht geschrieben (sagen zwei Forscher)

Gibt es so etwas, wie einen musikalischen Fingerabdruck? Also Merkmale in Liedern, die klar nachweisen, dass die Melodie von einer bestimmten Person geschrieben wurde. Zwei Forscher haben das untersucht – anhand von Beatles-Songs. Das ist auch insofern interessant, da einige Lieder der Band John Lennon und Paul McCartney als Urheber-Duo ausweisen, es aber bis heute unklar ist, ob sie tatsächlich nicht nur von einem der Beiden stammen.

Die Neue Züricher Zeitung beschreibt, wie der Statistiker Mark Glickman von der Universität Harvard und der Mathematikprofessor Jason Brown von der kanadischen Universität Dalhousie nun mit wissenschaftlicher Methodik diese Frage klären wollen. Sie haben klar zugeordnete Lieder von Lennon und McCartney untersucht und darin jeweils individuelle Muster erkannt. Mit diesen Informationen haben sie daraufhin strittige Songs analysiert. 

So etwa den Beatles-Klassiker "In My Life", der zwar 1965 unter gemeinsamen Copyright veröffentlicht wurde, aber später beide die Autorenschaft für die Melodie für sich reklamierten (hier ein paar Infos zum Song bei Wikipedia). 

Das Ergebnis der Analyse: John Lennon war es (ziemlich sicher).

Sorry, Paul McCartney, du hast "In My Life" nicht geschrieben (sagen zwei Forscher)
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Kommentare 4
  1. Edmund Epple
    Edmund Epple · vor 2 Jahren

    Es ist eigentlich kein Geheimnis das Lennon/McCartney oder auch Jagger/Richards nie bedeutet hat, daß alle Songs zusammen entstanden wären. Man hatte halt nur entschieden sich die Royalties zu teilen, egal von wem der Song ursprünglich ist. Nie hat Paul McCartney behauptet "In My Life" geschrieben zu haben. Nie hat er es auf seinen Konzerten gespielt. Dazu braucht es keine Forscher, um das herauszufinden. Fragen hätte genügt.

    1. Alexander von Streit
      Alexander von Streit · vor 2 Jahren

      Ich denke, für die Forscher steht eher die Methode im Mittelpunkt als die Frage. Zu "In my Life": Ich bin in Sachen Beatles kein Experte - da kennst du dich garantiert besser aus.

      Der im Piq verlinkte Wikipedia-Eintrag zum Song verweist aber durchaus darauf: "Während der Text von In My Life eindeutig von Lennon stammt, gibt McCartney an, dass die Melodie von ihm stamme, während Lennon erklärte, McCartney habe ihm lediglich im Mittelteil bei der musikalischen Umsetzung geholfen. Die Idee zu dem Lied war John Lennon bereits im Alter von 15 Jahren gekommen, als er mit einem Bus durch seine Heimatgegend gefahren war."

    2. Edmund Epple
      Edmund Epple · vor 2 Jahren

      @Alexander von Streit Über die Methodik mag ich nicht urteilen. Aber wenn jemand das offensichtliche beweist, ist Skepsis angebracht. Die Co-Autorenschaft haben die Beatles ja deswegen eingeführt, weil beim Aufnehmen der Songs oft Ideen des jeweils anderen miteingeflossen sind. Und was soll das dann am Schluß werden, wenn man strikt trennen will? 97,3%Lennon/2,7% McCartney?? ..aber ich bin mir sicher, es gibt bald ein Computerprogramm das einem das ganz genau ausrechnet. Ich freu mich schon...

    3. Edmund Epple
      Edmund Epple · vor 2 Jahren

      @Alexander von Streit Mach mich da gerade noch etwas schlauer als zuvor. Hast Du dieses Zitat von McCartney dazu gelesen: "So it was John’s original inspiration, I think my melody, I think my guitar riff. I don’t want to be categorical about this, but that’s my recollection… I find it very gratifying that out of everything we wrote, we only appear to disagree over two songs." . Es gibt auch gar keinen Rechtsstreit dazu. Und das die Originalidee von John Lennon ist, wurde von ihm nie bestritten. Aber warum sollte denn ein Musiker nicht in die Rolle eines "Fälschers" schlüpfen können und Musik komplett im Stile eines anderen erschaffen können? Ich weigere mich schlichterdings zu akzeptieren, daß ein Programm hier schlauer sein soll als es ein Mensch sein könnte... ;) Ganz einfach weil Musik mehr ist als Mathematik, auch wenn ein Großteil nach mathematischen Regeln funktioniert. Du weißt was ich meine...

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