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Pop und Kultur

Ein berührender Einblick in die Arbeit von Set-Fotograf*innen

Alexander Matzkeit

Alexander Matzkeit spricht und schreibt als freier Journalist über Film, Kultur und Medien, unter anderem für den epd. Sein Podcast heißt "Kulturindustrie".

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Alexander MatzkeitDienstag, 12.04.2022

Eine der viel zu selten betriebenen Disziplinen im Filmjournalismus ist es ja, sich die vermeintlich kleineren Jobs im Filmschaffen genauer anzuschauen. Die Auteur-Theorie hat da viel kaputtgemacht und Film als einen kollaborativen Kunst- und Kommerzprozess unpopulär werden lassen. Umso dankbarer bin ich für diesen tollen Artikel von Gemma Gracewood, die für das Journal von Letterboxd mit Set-Fotograf*innen und ihren Regisseur*innen gesprochen hat.

Vor allem an der Geschichte von Kirsty Griffin und Jane Campion rund um das Foto zu Power of the Dog, mit dem der Artikel beginnt, wird einem beim Lesen klar, was für eine enge Zusammenarbeit Fotograf*innen, die man ja auch als nerviges Anhängsel des Marketing-Apparates betrachten könnte, oft mit ihren Regisseur*innen pflegen. Sie dürfen zwischen Takes ran und versuchen, Bilder einzufangen, die später den Film repräsentieren sollen – in vorab veröffentlichten Teasern, in Plakatmotiven, in Szenenbildern. Dafür reichen, wie der Artikel klar macht, auch im 4K-Zeitalter, selten Stills aus dem Film – was auch bedeutet, dass die Bilder oft eine leicht verschobene Parallelwelt zur Diegese des Films darstellen.

Zusätzlich fangen sie den filmemacherischen Prozess an sich ein. Intime Momente zwischen Regisseur*innen und Darsteller*innen oder komplexe Kamera-Aufbauten, die eine zweite Reflexionsebene des filmischen Bildes ermöglichen. Auch in dieser Arbeit spielt technischer Fortschritt eine Rolle, ich fand die nebenbei erwähnte "silent shutter"-Technik moderner Kameras amüsant. Ein hervorragendes Berufsporträt, und die eingebundenen Beispielbilder leuchten doppelt.

Ein berührender Einblick in die Arbeit von Set-Fotograf*innen

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