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Flucht und Einwanderung

Achim Engelberg
Dr. phil.
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piqer: Achim Engelberg
Mittwoch, 19.06.2019

Gestern & Heute: Europa verstärkt den Krieg gegen die Migration

In einer aufwühlenden Reportage zeigt Rémi Carayol, wie die Abschottung der EU in Niger, dem ärmsten Land der Welt und Tor zur Sahara, wirkt:

In Agadez gleichen die 'Ghettos', die großen Häuser, in denen die Migranten untergebracht und versorgt werden, immer häufiger Gefängnissen. Seit sie für illegal erklärt wurden, können die Migranten sie nicht mehr verlassen, ohne das Risiko einzugehen, entdeckt zu werden. Die Preise für den Transport haben sich verdreifacht.  Auch für die lokale Bevölkerung hat sich die Situation verschlechtert.

Zudem werden gefährlichere Routen gewählt; die Zahl der nicht gezählten toten Flüchtlinge steigt.

Mittlerweile jagen ehemalige Fluchthelfer Migranten im Auftrag der EU; ähnlich wie in Libyen, wo Europa kriminelle Milizen mit der Bewachung der Küste betraut. So wird die Verfolgung illegalisierter Flüchtlinge zu einer Einkommensquelle für diejenigen, die ihnen früher halfen.

RÜCKBLENDE: 2009 schrieb Charlotte Wiedemann über MYTHEN DER MIGRATION. Aufschlussreich, beide Beiträge zu lesen.

Wie ist die Entwicklung weltweit? In der NZZ findet man aufschlussreiche Grafiken.

Die Zahl der Flüchtlinge verdoppelte sich im Abstand beider Artikel auf über 70 Millionen. Dazu kommen noch Millionen von Emigranten.

In der Türkei leben mehr Flüchtlinge als in den europäischen Ländern zusammen.

Wie sind diese Entwicklungen anders zu deuten als das die EU ihre Grenzen in Afrika verteidigt?

Die Überschrift nimmt den Schlussabsatz von 2009 auf:

Europa hat der Migration den Krieg erklärt. Manche junge Migranten sehen sich ... als Soldaten in diesem Krieg. Ihre verunglückten Kameraden nennen sie „Gefallene“. Doch aus der Parole „Europa oder der Tod!“ spricht eine entsetzliche Resignation; sie ist eine Bankrotterklärung Afrikas. ... Wenn die jungen Leute mit der Kraft, dem Wagemut und der Hartnäckigkeit, die sie durch die Sahara und über die Meere treibt, ihren Regierungen entgegenträten. Um ein Leben zu fordern, das es wert ist, nicht auf See weggeworfen zu werden.

Gestern & Heute: Europa verstärkt den Krieg gegen die Migration
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