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Technologie und Gesellschaft

Magdalena Taube
Redakteurin
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piqer: Magdalena Taube
Samstag, 25.11.2017

Willkommen in Googlonia: Ein dystopisches Überwachungsszenario

Dieser Text von Wissenschaftsjournalist Christian Schwägerl fällt in die Kategorie Science Fiction. Doch wenn man ihn liest, dann beschleicht einen das unheimliche Gefühl, dass die beschriebenen Szenarien uns viel näher sind, als uns lieb sein kann. In dem Text, Lesezeit etwa 15 Minuten, begleiten wir den Protagonisten Ben bei einer Wanderung in den Bergen. Er verliert seine Datenbrille - ein Unding, komplett verboten. In Rückblenden erfahren wir mehr über Bens Leben und wie es stetig bergab mit ihm ging, seitdem Datenbrillen Pflicht wurden. Jeglicher Versuch, aus der totalen Überwachung auszusteigen ist zum Scheitern verurteilt. 

Schwägerl schafft es, Bilder zu kreieren von einer Welt, die im Jetzt bereits schon immer mehr Gestalt annimmt: Big Data ist allbestimmend und ein Konzern übernimmt die Aufgaben des Staates weitgehend. Doch es ist keine plumpe Angstmache, die Schwägerl vornimmt, sondern der Versuch, dem Gefühl des Unbehagens eine literarische Form zu geben.

Willkommen in Googlonia: Ein dystopisches Überwachungsszenario
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Kommentare 2
  1. Frederik Fischer
    Frederik Fischer · vor 17 Tagen

    Das ist längst kein Zukunftsszenario mehr. Google und Microsoft bauen tatsächlich gerade eigene Städt (bzw. Staddteile)
    Google: www.wired.com/story/goo...
    Microsoft: www.salon.com/2017/11/1...

  2. Emran Feroz
    Emran Feroz · vor 18 Tagen

    Ich finde jeden Text und jede andere mediale Darstellung, die auch solche Entwicklungen aufmerksam macht, gut und notwendig. Wir leben bereits in einer sehr dystopischen Welt - und wir haben es selbst zu verschulden. Schwägerls Text ist deshalb auch keine Fiktion, sondern in großen Teilen schon längst Realität.