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piqer: 1E9 Magazin
Mittwoch, 05.02.2020

Wer Internetsüchtigen helfen will, braucht virtuelle Streetworker

Rund eineinhalb Millionen Menschen in Deutschland sollen abhängig vom Internet sein. Betroffene haben oft Schwierigkeiten, ihren Alltag zu regeln, vernachlässigen Freunde, Familie und Job. Sie bräuchten Hilfe, wissen aber nicht, an wen sie sich wenden können. Oder sind sich noch gar nicht im Klaren darüber, dass sie Unterstützung benötigen.

Um dieses Problem zu lösen, hat der Mediziner Bert te Wildt von der Psychosomatischen Klinik Kloster Dießen am Ammersee ein neues Konzept entwickelt: Er will virtuelle Streetworker ins Netz schicken, die etwa in Online-Games wie World of Warcraft mit Spielern ins Gespräch kommen und ihnen bei Bedarf Hilfe anbieten sollen. Die Schwierigkeit dabei dürfte allerdings sein, mögliche Betroffene zu erkennen und nicht gleich von ihnen zurückgewiesen zu werden.

„Man kann problematische Spieler häufig an den Spielzeiten erkennen, also wann sie spielen – häufig nachts – und wie viel – in der Regel mehr als sieben Stunden pro Tag. Nicht wenige Betroffene stellen ja ihre extreme Spielpraxis zur Schau.“ Allerdings müsse man sich gut überlegen, ob es sinnvoll ist, im Spiel selbst Patienten wirklich auch zu rekrutieren, wie Wildt weiter erklärt: „Viele Spieler dürften das als ziemlich übergriff empfinden.“

Um dieses Akzeptanzproblem zu lösen, will der Mediziner auf Streetworker setzen, die selbst Gamer sind und genug Street-Credibility besitzen. Außerdem soll ein Verhaltenskodex für Mitarbeiter entwickelt werden.

Verschiedene Kommunikationskanäle für Internetsüchtige

Die Avatar-Streetworker sollen ein weiterer Kommunikationskanal sein, um Online-Abhängige dort zu erreichen, wo sie sich meistens aufhalten: im Internet. Zu te Wildts aktuellem Projekt OASIS gehören darüber hinaus Webcam-Sprechstunden, Chat-Gespräche und Online-Fragebögen.

Du willst dich über deine eigene Internetnutzung informieren? Besuche dafür https://erstehilfe-internetsucht.de/ 10 oder http://fv-medienabhaengigkeit.de/ 3 oder melde dich telefonisch bei der TelefonSeelsorge.

Wer Internetsüchtigen helfen will, braucht virtuelle Streetworker

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