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Technologie und Gesellschaft

Jannis Brühl
Redakteur
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piqer: Jannis Brühl
Donnerstag, 21.06.2018

Viel Koks, viel Korruption - Ein Crack-Dealer-Epos aus den Achtzigern

Richard Wershe Jr. war einer der wenigen Weißen im Drogenhandel Detroits der 80er, verkaufte schon mit 16 kiloweise Kokain und raste der Polizei im Sportwagen davon, bevor er einen Führerschein hatte.Drei Jahrzehnte später rekonstruiert ein Reporter, was hinter dem Mythos von "White Boy Rick" steckt, und erzählt die Geschichte von Detroits dunkelsten Jahren. Die Crack-Epidemie verwüstete eine Stadt, die von der Abwanderung der Autoindustrie ohnehin gebeutelt war - und in der tote Drogenbarone in Särgen in der Form ihrer Limousinen aufgebahrt wurden.

Der Autor entdeckt, dass die Geschichte von "White Boy Rick" noch irrer ist, als man dachte: Denn er war Informant des FBI - und sitzt wohl nur deshalb heute noch im Gefängnis, weil er gegen käufliche Polizisten und Politiker aussagte.

Beim Lesen kommt es einem vor, als hätte die Story eine Handvoll wichtiger Filme und Serien inspiriert - New Jack City (das ist sogar bestätigt), The Departed, The Wire, Breaking Bad ...Dazu passt, dass einer der Korruption verdächtigten Polizeichefs in "Beverly Hills Cop" sich selbst spielte.

Ein (sehr langer) Longread über die Zeit, aus der die meisten Legenden über moderne amerikanische Gangster stammen.

Viel Koks, viel Korruption - Ein Crack-Dealer-Epos aus den Achtzigern
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