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Technologie und Gesellschaft

Studierende aus München wollen am schnellsten einen Tunnel bohren

1E9 Magazin
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1E9 MagazinFreitag, 19.03.2021

Zeitweise hat das Coronavirus die Straßen leer gefegt. Mittlerweile sind sie aber wieder voll von Autos. Die Blechlawinen waren auch dem SpaceX-Gründer Elon Musk seit Jahren ein Dorn im Auge. Seine Vision? Den Verkehr unter die Erde verlegen. Und das in Form von Tunneln, in denen Elektroautos und Hyperloop-Züge umher rauschen. Allerdings ist es eine sehr zeitintensive Angelegenheit, einen Tunnel zu graben. Das mag der Milliardär nicht akzeptieren und hat daher einen Wettbewerb ausgerufen, um schnellere und bessere Tunnelbohrmaschinen zu erfinden. Bei dem macht auch ein Team aus München mit.

Die Aufgabe des Not A Boring Competition getauften Wettbewerbs ist es, eine Tunnelbohrmaschine im Kleinformat zu bauen, die einen 30 Meter langen und 50 Zentimeter durchmessenden Tunnel bohrt. Natürlich so schnell wie möglich, aber nicht nur: Möglichst glatt und geradlinig soll die Bohrung ebenso sein, was mit einem ferngesteuerten Mini-Tesla getestet werden soll, der die Röhre am Ende durchfährt. Die TU München ist auch bei diesem Wettbewerb wieder dabei. Immerhin gewannen die Studierendenteams der bayerischen Hochschule bei der Hyperloop Competition der Elon-Musk-Firma SpaceX mehrfach in verschiedenen Kategorien.

Die Motivation der Studierenden kommt nicht von ungefähr. Sie wollen den Ruf der bayerischen Bildungseinrichtung verteidigen, die durch die Hyperloop Competition weltbekannt wurde. Außerdem teilen so einige von ihnen auch die Vision von Musk. Die Straßen sollten den Menschen gehören und nicht den Autos. Und sie wollen zeigen, dass Tunnel keine langweilige Angelegenheit sind, sondern echte High-Tech-Projekte, die mehr Innovation und Beachtung verdient haben.

„[Es] ist ein recht komplexer Prozess“, sagt er. „Erdmaterial muss abgebaut und abtransportiert werden, die Tunnelwand muss installiert werden, der Boden über dem Tunnel darf sich nicht heben oder absenken, man braucht Technik zur Navigation und zum Korrigieren der Tunnelroute. Und das alles in dem sehr eingeschränkten Raum unter der Erde.“ Oder anders gesagt: Es geht um viel mehr, als nur eine Maschine zu konstruieren, die ein Loch buddelt.

Der Prototyp ist schon fertig

Einen Prototypen haben die Müncher schon entwickelt – zumindest in Mini-Form, um das technische Prinzip zu testen. Der hat sich auch schon durch den Boden eines Vorstadthauses gegraben, das den Eltern eines Teammitglieds gehört. Momentan wird nun am Wettbewerbsmodell gearbeitet, das deutlich größer und schwerer wird. Das kann nicht so einfach auf einen Garten losgelassen werden, sondern soll in einem Kieswerk getestet werden. Die Planung und Fertigung ist für die Münchner dabei eine echte Herausforderung – wegen der Pandemie.

Die Studierenden hätten sich, wenn überhaupt, nur in kleinen Gruppen treffen können, was das Kennenlernen erschwerte. Auch musste ein Großteil der Planung und Konzeption komplett via Internet abgewickelt werden, was sowohl seine Vor- als auch Nachteile habe, wenn es um Spontanität und das Teilen von Ideen geht. Vieles was für die Hyperloop-Teams der TU üblich war, sei in der Pandemielage für das Boring-Team nicht möglich gewesen.

Diese Erfahrung wissen die Studierenden dennoch zu schätzen. Trotzdem hoffen sie, dass der Wettbewerb nicht allzu viele Überraschungen bereithält und wie geplant stattfindet. Angesetzt ist der für frühestens Sommer 2021. Dann sollen sich Delegationen von zwölf Teams auf einem Landstück in Kalifornien treffen, wo ihre Tunnelbohrer zeigen sollen, was sie können. Bei der Konkurrenz handelt es sich um Studierende und ambitionierte Entwickler aus aller Welt. Daher ist das Team gespannt und freut sich auf einen aufregenden Wettbewerb.

Studierende aus München wollen am schnellsten einen Tunnel bohren

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