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Technologie und Gesellschaft

Macht Corona das Fahrrad zum Mobilitätskonzept der Zukunft?

1E9 Magazin
Denkfabrik für die Zukunft: Magazin, Community und Events rund um neue Technologien.
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1E9 MagazinSonntag, 03.05.2020

In Krisenzeiten werden auch manche Städte agil und innovativ. Und verwandeln sich in Reallabore, in denen neue Konzepte ausprobiert werden. Das gilt auch für die Coronakrise. Weil der Autoverkehr durch Shutdown und Home Office deutlich nachgelassen hat und viele Menschen U-Bahnen oder Busse meiden wollen, wird das Fahrrad zur Stütze der urbanen Mobilität. Einige Verwaltungen räumen dafür schnell mehr Platz ein, wie der Artikel berichtet.

Die Regierung im kolumbianischen Bogotá hat daher gleich 117 Kilometer an Straßenfläche für Radler freigegeben. In Oakland wurden sogar 119 Kilometer an Straßen für den motorisierten Verkehr gesperrt und zu slow streets erklärt, die nur von Radfahrern und Fußgängern genutzt werden dürfen. In Denver wurden zumindest zwei der großen Innenstadtstraßen geteilt. Die Autofahrer müssen dort nun mit der Hälfte der Spuren auskommen. Die andere steht für Radler und Sportler zur Verfügung. In den USA: ein echtes Novum! Und im kanadischen Vancouver wurde der 405 Hektar große Stanley Park zur Rad- und Fußgängerzone deklariert.

Auch in Berlin tauchen Pop-up-Fahrradwege auf, deren Nutzung nun genau analysiert werden soll. Vielleicht könnten sie nach Corona überdauern. In Mailand wurde bereits entschieden, 35 Kilometer Straße auch zukünftig für Radfahrer, Fußgänger, Freizeitaktivitäten und Geschäfte nutzbar zu machen. Und Paris will fast überall Rad-tauglich werden.

Rund um die Welt wirkt das Corona-Virus also wie ein Turbo für die stets geplante, aber oft nur sehr widerwillig oder gegen viel Widerstand durchgekämpfte Verkehrswende. Dabei offenbaren sich nun auch Versäumnisse, etwa mangelnde, schlecht gepflegte und damit unsichere Wege für das Fahrrad, den E-Scooter oder auch einfach die Passanten.

Doch es sieht aus, als würden einige dieser Versäumnisse nun aufgearbeitet und neue Verkehrskonzepte früher umgesetzt - und trotzdem dauerhaft.

Macht Corona das Fahrrad zum Mobilitätskonzept der Zukunft?

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Kommentare 1
  1. Du Irrelevant
    Du Irrelevant · vor mehr als ein Jahr

    Ich glaube die Frage ist falsch gestellt... Wie wäre es mit:
    Macht Corona deutlich, dass das Fahrrad das Mobilitätskonzept der Zukunft ist? ;)

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