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piqer: 1E9 Magazin
Dienstag, 22.09.2020

Ideen für eine fahrradfreundliche Stadt

Müssen wir Fahrräder bei der Planung von Städten noch stärker mitdenken? Die Corona-Krise zeigt: wahrscheinlich schon. Weltweit sind während der Pandemie zahlreiche Menschen auf das Fahrrad umgestiegen, teils vom Auto, oft von öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch in Deutschland. Studien und Forschungen zeigen, das ist nicht nur für Krisenzeiten eine gute Entscheidung. Menschen, die das Rad nutzen, tragen zu Klimaschutz und sauberer Luft bei.

In Deutschland liegt der Anteil des Fahrrads am Gesamtverkehr derzeit bei rund elf Prozent. Würde er auf 21 Prozent steigen, könnten bis zu 39 Millionen Autokilometer pro Tag ersetzt werden, berechnet das Umweltbundesamt in einer Studie. Hochgerechnet auf ein Jahr wären das 14 Milliarden Kilometer – was einer Einsparung von drei Millionen Tonnen CO2 entspräche. Auch die sogenannten Umweltkosten – also die in Cent umgerechneten Klimabelastungen für Herstellung, Betrieb, Wartung und Entsorgung – liegen beim Fahrrad und E-Bike am niedrigsten von allen Verkehrsmitteln: nämlich bei 0,36 Cent und 0,58 Cent. Bei einem PKW sind es 5,66 Cent und mehr. Und auch Straßenbahn, U-Bahn und S-Bahn kosten mit 2,03 Cent deutlich mehr.

## Mehr Komfort für Radfahrer

Weltweit entstanden in Städten seit Anfang des Jahres sogenannte Pop-up-Radwege. Die haben demonstriert, dass eine fahrradfreundlichere Stadt möglich ist. Viele Menschen fordern daher nun, das Fahrrad auch sonst stärker zu berücksichtigen. Ideen und Konzepte dafür gibt es. Darunter Fahrrad-Highways, öffentliche Ladestellen für E-Bikes und Parkanlagen. Aber auch aktive Anreize könnten helfen.

Die italienische Regierung steuert unter dem Buono mobilità – dem Mobilitäts-Bon – bis zu 60 Prozent des Kaufpreis und maximal bis zu 500 Euro beim Erwerb eines neues Fahrrads bei. Zwischen Juni und August gingen in einzelnen Städten den Radgeschäften daher die Fahrräder aus. In Frankreich gibt es ein ähnliches Programm. Wer sich ein E-Bike zulegen will, kann bis zu 500 Euro an Zuschuss bekommen. Aber nicht nur das: Wer sein altes Fahrrad aus dem Keller holt und Instand setzen lässt, kann vom Staat 50 Euro an Zulage fordern.

Ein recht offensichtlicher Anreiz, öfter das Rad zu nutzen, ist aber ein ganz einfacher: Radfahrer müssen besser geschützt werden. Denn immer mehr Radler sterben auf den Straßen. Die Ursache? Oft Unachtsamkeit – sowohl von Auto- als auch von Fahrradfahrern selbst. Denn die beiden Gruppen müssen sich die Straße sehr oft teilen.

Das ist gefährlich. Daher fordern Verkehrsexperten und viele Radler, die bauliche Abtrennung von Auto- und Radfahrbahnen – sei es mit Betonschwellen, Metallpollern, Bäumen oder Grünstreifen. Das würde nicht nur Radfahrer besser schützen, sondern wohl auch die emotionalen Reibungen zwischen Radlern und PKW-Fahrern entschärfen.
Ideen für eine fahrradfreundliche Stadt

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