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Technologie und Gesellschaft

Sonja Peteranderl
Reporter

Senior Editor @Wired_Germany. Co-Founder @BuzzingCities Lab. Berichtet auch für andere Medien wie Spiegel Online über internationale Politik, Tech, Cyber & Crime, OC, oft aus Lateinamerika/Mexiko.

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piqer: Sonja Peteranderl
Freitag, 28.10.2016

Hacking Politics: Wie die isländischen Piraten die Wahlen entern

Erst die Bankenkrise, dann ein Ministerpräsident, der verspricht, aufzuräumen und selbst Anteilseigner einer Briefkastenfirma in der Karibik ist: In Island hatten massive Proteste nach den Panama Papers-Enthüllungen zum Rücktritt von Ministerpräsident Gunnlaugsson und vorgezogenen Parlamentswahlen geführt. 

An diesem Samstag wird deshalb in Island neu abgestimmt und die Wut auf das Establishment hat die lokale Piratenpartei (zumindest bisherigen Umfragen zufolge) weit nach vorne katapultiert: „This summer, Píratapartýið (The Pirate Party)—a small, radically forward-thinking, activism-based political organisation—stormed from being a marginal presence with three (out of 63) sitting MPs, to being the front-runner in the national opinion polls.“ 

Ein aktueller Anlass, um nochmals nachzulesen, was aus den Polit-Rebellen geworden ist, die die Politik hacken wollten. Zu Besuch in Reykjavik, bei den derzeit drei Abgeordneten der Piratenpartei (von denen übrigens zwei Frauen sind). Die bekannteste Stimme der isländischen Piraten, Birgitta Jónsdóttir, die sich selbst als Punk bezeichnet, kann sich inzwischen auch vorstellen, Islands nächste Regierungschefin zu werden.

Hacking Politics: Wie die isländischen Piraten die Wahlen entern
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Kommentare 1
  1. Frederik Fischer
    Frederik Fischer · vor 12 Monaten

    Ich hab Birgitta für fünf Jahren für meine Master-Arbeit interviewt.Bin im Laufe des Gesprächs vom Interviewer zum Fan mutiert. Tolle Frau, inspirierende Politikerin. pdf.zeit.de/digital/i...