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Technologie und Gesellschaft

Sonja Peteranderl
Reporter

Senior Editor @Wired_Germany. Co-Founder @BuzzingCities Lab. Berichtet auch für andere Medien wie Spiegel Online über internationale Politik, Tech, Cyber & Crime, OC, oft aus Lateinamerika/Mexiko.

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piqer: Sonja Peteranderl
Donnerstag, 16.06.2016

#GunsforSale: Waffenhandel in sozialen Netzwerken

Nach dem Massaker im Pulse-Club in Orlando mit 49 Mordopfern ist erneut die Debatte um eine effizientere Waffenhandelskontrolle entbrannt – auch um Online-Waffendeals. Denn in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Instagram werden illegale Waffen wie Sturmgewehre vertrieben, meist ohne Rücksicht auf Käufer-Kontext und Background-Checks.

„We need to ban gun sales on sites on the Internet like Facebook and Instagram,” forderte Senator Ed Markey aus Massachusetts. „Right now, anyone can do a search for ‘AK-47’ or ‘AR-15’ or even ‘guns for sale’ on Instagram and find guns for sale.” In einschlägigen Gruppen oder per Hashtag - wie dem jetzt gesperrten #Gunsforsale (Instagram) - finden Interessierte Tausende von Waffenangeboten. Auch Facebook ist ein Paradies für Waffenfreaks: Sie handeln mit Waffen, posten Selfies mit Maschinengewehren oder vergoldeten Pistolen, schicken ihre neuesten Trophäen wie Katzenbilder umher, teilen Sprüche gegen Waffenkontrollen.

Das Problem ist seit langem bekannt, doch wie bei Hasskommentaren ist es eine riesige Herausforderung für digitale Konzerne (und Ermittler), Inhalte zu sichten, zu filtern, zu löschen. Online-Waffenhandel lässt sich nur schwer kontrollieren — ebenso wie offline.

#GunsforSale: Waffenhandel in sozialen Netzwerken
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