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Technologie und Gesellschaft

Grüner Extraktivismus? Der Preis der "digitalen Energiewende"

Magdalena Taube
Redakteurin
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Magdalena TaubeFreitag, 05.11.2021

Kohle, Öl und Gas: Die Folgen des Rohstoff-Extraktivismus für das Klima sind in den vergangenen Dekaden immer stärker ins Bewusstsein gerückt. Eine grundlegende Abkehr von fossilen Energien gilt als Kernstück der nachhaltigen Klimapolitik. Im Windschatten der Dekarbonisierung – also der Umstellung einer Wirtschaftsweise, speziell der Energiewirtschaft, in Richtung eines niedrigeren Umsatzes von Kohlenstoff – konnten sich digitale Techniken ein „grünes“ und praktisch klimaneutrales Image sichern. (Siehe dazu auch meinen letzten piq.)

Doch Expert*innen warnen vor dem vermeintlich „grünen Extraktivismus“. Die steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen etwa (siehe dazu meinen früheren piq), erhöht den Bedarf an Lithium, einem wichtigen Bestandteil von Energiespeichertechnologien. Dieser Bedarf übersteigt bereits das derzeitige Angebot und die Produktionskapazitäten, was insbesondere für Südamerikas sogenanntes „Lithium-Dreieck“ im Norden Chiles, im Süden Boliviens und im Nordosten Argentiniens gilt, wo ein lange erwarteter Lithium-Boom einsetzt.

Die vorherrschenden Pläne zur Dekarbonisierung zementieren eine ungleiche Dynamik zwischen dem globalen Norden und dem Süden, anstatt sie zu überwinden, was die mittel- und langfristige Tragfähigkeit und Nachhaltigkeit der Energiewende untergraben könnte, wie Donald V. Kingsbury in seinem Beitrag im Georgetown Journal of International Affairs zu denken gibt.

Grüner Extraktivismus? Der Preis der "digitalen Energiewende"

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