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piqer: 1E9 Magazin
Dienstag, 26.11.2019

Freiheit oder Sicherheit? Diese Frage stellt sich auch bei selbstfahrenden Autos.

Die ethischen Debatten um autonomes Fahren konzentrieren sich fast immer auf theoretisch denkbare, aber nicht unbedingt realistische Dilemma-Situationen: Soll das Roboterauto im Zweifel den Insassen retten und dafür jemand anderen überfahren? Oder umgekehrt? Rentnerin oder Kind? Radfahrerin oder Fußgänger?

Diese Diskussion ist zwar wichtig. Doch es gibt auch einige andere ethische Fragen, die wir vor der Einführung von selbstfahrenden Autos klären sollten. Viele von ihnen drehen sich darum, ob wir bereit sind für ein Mehr an Sicherheit, das die Technik liefern könnte, menschliche Autonomie aufzugeben.

Wie sicher ist sicher genug?

Wo, zum Beispiel, beginnen Algorithmen und staatliche Vorgaben übertrieben paternalistisch zu werden? Ist es schon ein Problem, wenn wir durch Roboterautos die Möglichkeit verlieren, auch mal zu schnell zu fahren? Ist es wirklich ratsam, uns komplett einem technischen System zu "unterwerfen"? Wie sicher ist sicher genug? Und natürlich spielt auch die Frage eine Rolle, ob rollende Computer nicht zu ganz neuen Formen der Überwachung führen können. 

Der Artikel zeigt vorhandene Ansätze für Antworten auf - aber auch, dass längst nicht alles geklärt ist.

Freiheit oder Sicherheit? Diese Frage stellt sich auch bei selbstfahrenden Autos.
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Kommentare 11
  1. Dirk Janssen
    Dirk Janssen · Erstellt vor 11 Tagen ·

    Komischerweise stellt bei menschlichen Fahrern nie jemand die moralische Frage. Müsste nach der Diskussion der moralisch richtigen Entscheidung bei autonomen Fahrzeugen nicht eigentlich sofort eine moralische Grunderziehung zur Ausbildung der menschlichen Fahrer dazugehören?

    1. Yvonne Franke
      Yvonne Franke · Erstellt vor 11 Tagen ·

      In diesem Fall würde aber jeweils eine moralische Entscheidung für viele folgende, sich im Detail unterscheidende, Situationen festgelegt. Darin liegt die Schwierigkeit. Man würde also, um beim oben genannten Beispiel zu bleiben, nicht in der Situation entscheiden, ob man das Leben der Rentnerin oder des Kindes zu schonen versucht, sondern das Fahrzeug würde sich autonom für eine Fahrtrichtung entscheiden. Diese Vorstellung kann man als bedrohlich empfinden.

    2. Yvonne Franke
      Yvonne Franke · Erstellt vor 11 Tagen ·

      @Yvonne Franke Allen, die auf fiktiver Ebene tiefer in die Materie einsteigen möchten, kann ich Ian Mc Ewans "Maschinen wie ich" ans Herz legen. https://mojoreads.com/...

    3. Dirk Janssen
      Dirk Janssen · Erstellt vor 11 Tagen ·

      @Yvonne Franke Ich finde es viel bedrohlicher, dass irgendjemand hinterm Steuer nicht mal eine Entscheidung trifft, geschweige denn darüber nachgedacht hat, was er in einer solchen Situation macht. Und dem ich beispielsweise als Radfahrer auch noch völlig egal bin. Momentan ist doch eigentlich jeder Autofahrer für alle anderen Verkehrsteilnehmer völlig unberechenbar.

    4. Yvonne Franke
      Yvonne Franke · Erstellt vor 11 Tagen ·

      @Dirk Janssen Das verstehe ich. Der Mensch kann gefährliche Fehler machen. Ich glaube, es geht eher um die Angst, sich den Maschinen sozusagen zu unterwerfen. Nicht nur moralisch, sondern ganz allgemein.

    5. Marco Sorich
      Marco Sorich · Erstellt vor 10 Tagen ·

      Naja. Bei einem Algorithmus würde man bis in die Tiefe untersuchen, warum er mehrere Erstklässler anstelle des einen Rentners überfuhr. Aber bei einem menschlichen Fahrer würde man diese Kurzschlusshandlung nie hinterfragen.

    6. Dirk Janssen
      Dirk Janssen · Erstellt vor 10 Tagen ·

      @Marco Sorich Woher weiß man bei einem menschlichen Fahrer denn, dass es eine Kurzschlusshandlung war? Vielleicht war der gerettete Rentner der Bruder der Fahrerin? Oder der Fahrer mag keine Kinder oder Rentner? Ich finde es in diesem Zusammenhang nur seltsam, dass eine menschliche Entscheidung als die (moralisch) richtige empfunden wird, obwohl man das gar nicht wissen kann.

    7. Yvonne Franke
      Yvonne Franke · Erstellt vor 10 Tagen ·

      @Dirk Janssen Der Unterschied ist, dass man bei der Einrichtung eines, dann in Zukunft immer gültigen, Algorithmus, keine situationsbedingten Überlegungen miteinbeziehen kann.

    8. Dirk Janssen
      Dirk Janssen · Erstellt vor 10 Tagen ·

      @Yvonne Franke Vermutlich ist die Gültigkeit eines festen bis in die Zukunft unveränderten Algorithmus schon nicht richtig. Und warum keine situationsbedingten Parameter muteinbezogen werden sollten kann ich nicht verstehen. Ich würde sogar erwarten, dass ein Algorithmus auf mehr situationsbedingte Parameter reagieren kann (zumindest in der kurzen Zeit, die für eine Entscheidung bleibt).

    9. Yvonne Franke
      Yvonne Franke · Erstellt vor 10 Tagen ·

      @Dirk Janssen Ja, genau. Wenn, dann muss das Ganze sehr komplex sein.

  2. Cornelia Gliem
    Cornelia Gliem · Erstellt vor 5 Tagen ·

    letztendlich wollen wir eine KI die wie ein Mensch entscheiden könnte. nur schneller...

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