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Technologie und Gesellschaft

Katharina Rapp
piqer: Katharina Rapp
Mittwoch, 23.03.2016

Edward Snowden über den Missbrauch von Macht und den Kampf gegen Massenüberwachung

Das Logan CIJ Symposium lud vor zwei Wochen Journalisten, Hacker, Whistleblower und Aktivisten nach Berlin ein, um über den Zustand der persönlichen Freiheit und der Demokratie im Netz zu diskutieren. Nach zwei Tagen voll hitziger Debatten wurde am Schluss einer zugeschaltet, der das Thema wie kein anderer verkörpert: Edward Snowden.

Der berühmteste Whistleblower sprach per Video Call live mit dem Berliner Publikum und rief ihnen in Erinnerung, dass nicht nur der aktuelle Status Quo, also die massenhafte digitale Überwachung, sondern auch die Mechanismen dahinter Thema sein sollten. Wie konnte es überhaupt so weit kommen? „Abuse is the by-product of power“, sagt Snowden und meint damit die Regierungen, die mit Technologie als Mittel ihre Macht ausbauen und dabei das Recht des Einzelnen vergessen. Grund ist, laut Snowden, die Angst der Regierungen, in der digitalisierten Welt die Kontrolle zu verlieren. Dabei ist der Konflikt zwischen Privatsphäre und Sicherheit ein konstruierter, denn – auch wenn man uns gerne das Gegenteil glauben lassen möchte – wir könnten eigentlich beides haben. Snowden wünscht sich, dass sich die Dynamik zwischen Presse, Politik und Wirtschaft grundsätzlich ändert. Wenn man sich seine Rede anhört, wünscht man sich das auch so sehr.

Edward Snowden über den Missbrauch von Macht und den Kampf gegen Massenüberwachung
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