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Technologie und Gesellschaft

Moritz Orendt
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Moritz Orendt
Donnerstag, 28.04.2016
Community piq

Was eine demokratische Gesellschaft gegen die Dominanz von Google und Facebook machen kann

Im Internet begegnen wir mehr und mehr Monopolen (Google, Facebook, Youtube, Uber, AirBnB). Ben Thomson hat dafür eine schlüssige Erklärung:

consumers are attracted to an aggregator through the delivery of a superior experience, which attracts modular suppliers, which improves the experience and thus attracts more consumers, and thus more suppliers in the aforementioned virtuous cycle.
Wie können staatliche Institutionen dagegen angehen? Die europäische Kommission versucht es gerade im Fall Google, so wie sie vor knapp 20 Jahren auch mit Microsoft gestritten hat. Auch wenn die Macht von Microsoft dadurch nicht sofort eingebrochen ist, (der Börsenwert stieg in den Jahren nach dem Urteil von 15 Milliarden auf 95 Milliarden Dollar) ist dieser Rechtsstreit für Ben Thompson eine Erfolgsgeschichte: Die EU bestand auf offene Schnittstellen und Kompatibilität mit anderen Systemen, die die ersten Risse in der globalen Dominanz von Microsoft verursachten.

Solche "offenen Schnittstellen" wären vielleicht das Rezept gegen die Netzgiganten. Was wäre, wenn ich meine Fahrerwertung von Uber downloaden könnte und sie bei einem Wettbewerber hochlade? Oder wenn ich den Social Graph meiner Aktivitäten von Facebook zu einer anderen Plattform portieren könnte?

Prädikat "handverlesenswert!"

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Kommentare 3
  1. Gurdi (Krauti)
    Gurdi (Krauti) · vor mehr als einem Jahr

    Die Idee ist gut, die Schnittstellenlösung würde quasi "Mods" zulassen in denen man sich individualisieren könnte ohne den Kontakt zum "Rest" zu verlieren.

  2. Marcus von Jordan
    Marcus von Jordan · vor mehr als einem Jahr

    Top!

  3. Christoph Weigel
    Christoph Weigel · vor mehr als einem Jahr

    super interessant. kann man nur hoffen, dass die brüsseler bürokraten noch die strategie-papiere der causa microsoft zur hand haben...