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Technologie und Gesellschaft

Emran Feroz
Journalist
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piqer: Emran Feroz
Freitag, 28.10.2016

Ausweitung des Schattenkrieges

Nahezu unbemerkt haben die Vereinigten Staaten ihren Drohnen-Krieg auf dem afrikanischen Kontinent erweitert. Eine US-Basis in Tunesien soll in Zukunft Operationen im "failed state" Libyen koordinieren. Vorerst soll es sich "nur" um Spionagemissionen handeln, sprich, die Drohnen sind (noch) nicht bewaffnet. Das könnte sich allerdings in Zukunft ändern, wie US-Offizielle betonen. Laut der US-Regierung kann Tunesien als "junge Demokratie" eine wichtige Rolle im "Krieg gegen den Terror" in der Region spielen. Mit der jüngsten Erweiterung macht US-Präsident Barack Obama deutlich, dass er selbst in den letzten Tagen seiner Amtszeit Interesse daran hat, sein größtes außenpolitisches Vermächtnis - die massive Ausweitung des völkerrechtswidrigen Drohnen-Krieges - auszuweiten. Weitere Drohnen-Basen lassen sich im Niger und in Dschibuti finden. Der wichtigste Angelpunkt des Drohnen-Krieges in Afrika ist allerdings die Zentrale von US AFRICOM - und die liegt in Stuttgart. Ja, Stuttgart, Baden-Württemberg. 

Ausweitung des Schattenkrieges
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Kommentare 1
  1. Gurdi (Krauti)
    Gurdi (Krauti) · vor 11 Monaten

    Diese verfluchten Drohnen sind eine Seuche. Ich kann Ihnen nichts positives abgewinnen.
    Drohnen werden zur Unterminierung des Völkerrechts benutzt, sie verletzen die Souveränität anderer Staaten, produzieren Terroristen wie am Fließband durch Tötung Unschuldiger und sind ein rein imperiales Instrument. Unser Hegemon ist auf dem besten Wege durchzudrehen.