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piqer: 1E9 Magazin
Dienstag, 14.04.2020

Der größte Erfinder, den kaum jemand kennt

Die Lebensgeschichte von Karl Hans Janke ist faszinierend – und tragisch. Er entwarf atombetriebene Flugzeuge, die auch durchs Weltall fliegen können. Auch ein Atomfahrrad skizzierte er oder einen elektrischen Türschließer. Und er löste sogar das Stromproblem der Menschheit, indem er eine Maschine konstruierte, die Energie aus dem Magnetfeld der Erde und des Sonnensystems saugte. Zumindest auf dem Papier. Denn außer Skizzen und Modellen wurde aus Jankes Erfindungen nie etwas.

Es war im Jahr 2000, als zahlreiche Kisten und Obststiegen aus einem kargen Abstellraum der ehemaligen Psychiatrischen Anstalt von Schloss Hubertusburg getragen wurden. Sie waren vollgepackt mit Skizzen und Zeichnungen. Über mehrere Jahre wurden sie im Dachstuhl eines Gebäudes des riesigen Komplexes im sächsischen Wermsdorf aufbewahrt, der nun für dringend nötige Umbau- und Sanierungsarbeiten freigeräumt werden musste. Nicht vergessen, „aber ignoriert hatte man sie dort“, sagt Dirk Petzold gegenüber 1E9. Der Historiker versucht seit nunmehr 17 Jahren die Geschichte der Zeichnungen und das Leben ihres Erschaffers aufzuarbeiten.

Ein Leben in der Psychiatrie

Der 1909 geborene Janke brach sein Studium ab und verbrachte seine Jugend vor dem Krieg damit, in der heimischen Scheune in Pommern mit Maschinen und Geräten zu experimentieren. Schon während des Krieges wurde ihm dann "Nervenschwäche" attestiert. 

Nach dem Tod seiner Mutter wurde er 1950 dauerhaft in die Krankenanstalten Hubertusburg in Wermsdorf verlegt, wo er weiterhin seinen Erfindungen nachging. Seine Motivation war dabei durchaus idealistisch. Er hoffte, dass seine Theorien der Menschheit zu „friedlichen Zwecken und dem glücklichen Aufbau“ dienen würden. 1988 starb er und viele seiner Skizzen und Modelle wurden vernichtet. Aber nicht alle. Die, die es noch gibt, werden von einem Verein schrittweise aufbereitet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Der größte Erfinder, den kaum jemand kennt

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