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Zeit und Geschichte

Gestern & Heute: Die Welt wird nie mehr weiß sein (James Baldwin)

Achim Engelberg
Dr. phil.
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Achim EngelbergMittwoch, 22.06.2022

Die Welt ist nicht mehr weiß, und sie wird nie mehr weiß sein.

So heißt der Schlusssatz der Neuübersetzung des schmalen Buchs VON EINEM SOHN DIESES LANDES. (Hier findet man auf dem Verlagsspecial zu James Baldwin (1924-87) Angaben zu diesem Band und anderen mit Leseproben.)

Das Werk erschien erstmals 1955, also vor fast siebzig Jahren als NOTES OF A NATIVE SON. Es sind Texte, die James Baldwin seit Ende der 1940er-Jahre geschrieben hatte und die sich zu Grundlagentexten entwickelten.

Ausgehend von Erinnerungen an seine Jugend in Armut und mit rassistischer Gewalt reflektiert er lakonisch Fragen und Widersprüche, die heute wieder aktuell sind.

Maike Albath fast es in ihrem langen Radioessay so zusammen:

Das Ergebnis ist eine Art Grundsatzschrift, ein Manifest. Baldwin denkt über die Frage der Identität nach und analysiert den Effekt rassistischer Zuschreibungen. Immer wieder deckt er typische Mechanismen wie Abspaltungen und Projektionen auf: Der Anblick des schwarzen Körpers löse Verunsicherung aus, weil er die weißen Amerikaner mit den verdrängten Gräueltaten konfrontiere. Im besten Falle wirke die schwarze Frau verführerisch, ja, sie sei sogar der Inbegriff von Sex, während der schwarze Mann immer beweisen müsse, dass er nicht bedrohlich sei.

Wer den letzten Text des Bandes FREMDER IM DORF in einer älteren Übersetzung lesen möchte, wird hier fündig.

In diesem Stück von Carlos Hanimann aus der Republik geht es um eine aktuelle Frage an diesen alten Essay:

In Leukerbad schrieb der afroamerikanische Schriftsteller James Baldwin einst einen wegweisenden Essay über Rassismus und weisse Vorherrschaft. Was kann ein Schwarzer Schweizer siebzig Jahre später damit anfangen?


Gestern & Heute: Die Welt wird nie mehr weiß sein (James Baldwin)

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