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Theresa Bäuerlein
Journalistin. Autorin. Seit (gefühlt) schon immer.
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piqer: Theresa Bäuerlein
Donnerstag, 01.11.2018

Wie sicher sind deine Daten als Patient?

Gerade ist wieder viel von Gesundheitsakten die Rede, denn IT-Experten haben festgestellt, dass es bei einer App, die etwa 13.9 Millionen Deutschen von ihrer Krankenkasse angeboten wird, Probleme mit dem Datenschutz gab. Die wenigsten verstehen aber, worum es diesem Thema überhaupt geht. Silke Jäger, die auch auf piqd als Expertin unterwegs ist, hat dazu einen sehr guten und verständlichen Explainer geschrieben.

Die elektronische Gesundheitsakte ist nicht die Karte deiner Krankenkasse in deinem Portemonnaie. Deine elektronische Gesundheitsakte ist ein digitaler Ort, an dem du deine Daten als Patient ablegen kannst. Sie ist eine Art Testversion der Patientenakte, in der du ab 2021 deine gesamte Krankheitsgeschichte mit allen dazugehörigen Daten speichern können sollst, damit alle Praxen und Krankenhäuser in Deutschland darauf Zugriff haben. 

Klingt praktisch und naheliegend, oder? Um die Digitalisierung des Gesundheitswesens wird ja schon lange gerungen, trotzdem schickt dein Hausarzt deinen Befund an die Kollegen wahrscheinlich noch per Fax. Und jetzt wird es schwierig: Gesundheitsdaten sind wertvoll, denn sie können, mit Marketingdaten verbunden, missbraucht werden. Sie können auch geklaut werden. Wenn man bedenkt, was für eine intime Sache Gesundheit ist, und wie viel diese Daten preisgeben ist klar, dass solche Daten sehr gut geschützt werden müssen. 

Genau deswegen ist es sehr problematisch, dass jetzt schon Sicherheitslücken und Lecks bei der App Vivy festgestellt wurden. Die hat das Unternehmen zwar nach eigener Aussage geschlossen – aber wie konnte so etwas überhaupt den Usern in die Hände gegeben werden? Die Antwort ist wahrscheinlich einfach – Zeitdruck. 

Wie sicher sind deine Daten als Patient?
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