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Rico Grimm

Rico Grimm schreibt über wirtschaftliche und politische Zusammenhänge für Medien wie Krautreporter, Capital, Business Punk und Zeit Online. Wenn er dafür den Schreibtisch verlässt, nimmt er immer die Kamera mit. Seine Lieblingsfrage ist: Warum?

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piqer: Rico Grimm
Dienstag, 28.05.2019

Wie gut beherrscht AKK das "Handwerk Politik"?

Einerseits: Annegret Kramp-Karrenbauer war erfolgreiche Ministerpräsidentin im Saarland, hat dort unter schwierigen Bedingungen eine Wahl gewonnen, sie ist Chefin der noch wichtigsten Partei Deutschlands geworden. Das alles geschieht nicht einfach so. Dafür muss man hart arbeiten, Geduld beweisen, wissen, was man tut.

Andererseits, und darauf lenkt dieser Kommentar den Blick, gibt es auch so etwas wie ein "Handwerk Politik", ungeschriebene Regeln der Kommunikation, des Timings, der Tonalität, die sich Politiker aller Parteien zunutze machen. Wenn jemand als "politisches Talent" bezeichnet wird, dann ist die Fähigkeit gemeint, im Rahmen dieser Regeln Politik zu machen und ja, sie auch mal zu überschreiten.

Aber AKK überschreitet gerade ständig Regeln: A sagen, B meinen; Nachtreten; von oben herab sprechen; wichtige kulturelle Bezüge ihrer Partei verunstalten ("7 Plagen" obwohl es 10 sind in der Bibel) und und und. Thomas Schmoll stellt im Text fest:

So etwas wäre Angela Merkel niemals passiert.

Und tatsächlich muss man sich fragen: Könnte sie Kanzleramt?

Wie gut beherrscht AKK das "Handwerk Politik"?
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Kommentare 3
  1. Julia Schwam
    Julia Schwam · Erstellt vor 29 Tagen ·

    "Das zeigt, dass Kramp-Karrenbauer wohl doch eher zum Saarland passt als in die Bundespolitik, wo man sich genau überlegen muss, was man sagt."

    Merkel rutscht selten was unüberlegtes raus, ist natürlich richtig. Das kann man aber nicht von allen BundespolitikerInnen behaupten. Geschweige denn von so manchem früheren Bundeskanzler. Tatsächlich scheint mir Merkel da eher sehr ungewöhnlich.

    Inhaltlich finde ich die AKK Aussagen sehr problematisch, wie der Artikel auch darlegt. Doch am Ende sagt der Autor ja im Prinzip, wenn man schon so antidemokratische Ideen hat, dann soll man sie halt bitte geschickter anstoßen. Das wäre dann ok für den Bund, weil nicht mehr so dilettantisch. Finde ich ein fragwürdiges Fazit.

  2. Uwe Protsch
    Uwe Protsch · Erstellt vor 28 Tagen ·

    Auch das Saarland hatte so eine traurige Gestalt nicht verdient. PolitikerInnen wie AKK sind gefährlich, weil sie die Meinungsfreiheit in Frage stellen. Solche Leute sollten überhaupt kein öffentliches Amt ausüben!

    1. Frederik Fischer
      Frederik Fischer · Erstellt vor 26 Tagen ·

      Ich finde die Aussage auch sehr fragwürdig. Als wäre das Saarland egal. Diese Arroganz gegenüber bestimmten Bundesstaaten (meistens ja ostdeutsche, aber das Saarland gilt ja auch als der Osten des Westens) befördert unnötigerweise eine gesellschaftliche Spaltung, die ohnehin für Deutschland und Europa eine wachsende Bedrohung darstellt.

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