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Warum "Corona-Proteste" nicht immer Corona-Proteste sind

Hasnain KazimMittwoch, 05.01.2022

Es gibt gute Gründe, die Maßnahmen, die Politik in der Bekämpfung der Pandemie trifft, kritisch zu betrachten, zu hinterfragen, zu kritisieren. Es ist legitim, gegen eine Impfpflicht zu sein, auch wenn es angesichts der viel zu niedrigen Impfquote und der damit einhergehenden Folgen nicht gerade klug ist. Und natürlich darf man demonstrieren, protestieren, dagegen sein.

Klar soll man zu seiner Meinung stehen, auch wenn man dann womöglich Applaus von Extremisten und Trotteln bekommt. Aber man sollte Extremisten und Trottel nicht zu seinen Anführern machen, denen man dann auch noch willfährig hinterherläuft oder mit denen man Seite an Seite marschiert.

Genau das passiert aber in weiten Teilen der sogenannten Corona-Proteste, bei den "Spaziergängen" von "Querdenkern". Dieser nunmehr ein paar Wochen alte, aber immer noch lesenswerte Beitrag beleuchtet, wer da in Sachsen – dort wird ja leider besonders viel und besonders aggressiv "spazieren gegangen" – die "Corona-Proteste" anheizt. Er zeigt indirekt auch, dass zwei Dinge, die im Diskurs immer wieder erzählt werden, nicht stimmen: Es geht hier nicht um eine "Spaltung der Gesellschaft", als handele es sich um zwei in etwa gleich große Gruppen – nein, da ist eine klitzekleine, aber sehr laute Minderheit von Unbelehrbaren und Extremisten, die der überwältigenden Mehrheit der Bevölkerung gegenübersteht. Und zweitens, geht es vielen der Protestierenden nicht gegen die Corona-Maßnahmen, sondern gegen die Demokratie, gegen "das System", gegen "die Medien", sie wollen einen "Umsturz", wie manche unverhohlen kundtun. Es sind also keine "Corona-Demonstranten", sondern Extremisten, Radikalisierte, Demokratiefeinde. Und da gilt: Eine Demokratie muss wehrhaft sein.

Sie nennen sie "Freie Sachsen". "Extremistische Sachsen" oder "Dumme Sachsen" würde besser passen.

Warum "Corona-Proteste" nicht immer Corona-Proteste sind

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