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Hauke Friederichs
Journalist
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piqer: Hauke Friederichs
Freitag, 23.11.2018

Schmutzige Profite – wie Banken mit Rüstungsexporten und Umweltsünden Geld verdienen

"Haben Sie sich mal gefragt, was Sie und Ihr Geld damit zu tun haben?", fragt die Organisation Facing Finance die Besucher ihrer Homepage. Sie untersucht seit Jahren, wie Finanzinstitute das Geld ihrer Kunden mehren. Die meisten großen Banken, aber auch Sparkassen, haben Kredite an Rüstungsunternehmen in Deutschland und im Ausland vergeben – teilweise sind sogar Konzerne dabei, die an der Produktion von Atomwaffen beteiligt sind.

"Panzer für die Türkei, Fregatten für Algerien, U-Boote für Ägypten oder Raketen, Munition und Kampfflugzeuge für Saudi-Arabien: Waffen aus aller Welt, auch aus Deutschland, erfreuen sich wachsender Beliebtheit bei den Despoten dieser Welt", schreibt Facing Finance. "Aktuell werden sie in zahlreichen Konflikten und Kriegen, wie zum Beispiel im Jemen und in Syrien, eingesetzt."

Wer sich dafür interessiert, ob sein angelegtes Geld ebenfalls bei Unternehmen landet, die Waffen produzieren und exportieren, kann das auf der Homepage von Facing Finance auf einen raschen Blick erfahren – oder die ausführliche Studie der Organisation lesen, die sie gemeinsam mit ihren Partnern von Urgewalt erstellt haben. Steigende Ausgaben für das Militär in vielen Regionen weltweit sorgen dafür, dass viele Banken in diesen lukrativen Markt investieren – vielleicht auch mit Ihrem Geld?

Schmutzige Profite – wie Banken mit Rüstungsexporten und Umweltsünden Geld verdienen
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