Kanäle
Jetzt personalisiertes
Audiomagazin abonnieren
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kluge Köpfe filtern für dich relevante Beiträge aus dem Netz.
Entdecke handverlesene Artikel, Videos und Audios zu deinen Themen.

Du befindest dich im Kanal:

Seite Eins

Österreichs merkwürdiger Geheimdienst

Dass Österreichs Geheimdienst, das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, kurz: BVT, immer wieder Schlagzeilen macht mit den merkwürdigsten Skandalen, ist nicht neu. Wenn von "BVT-Affäre" die Rede ist, weiß man gar nicht, was gemeint ist: die Ausstellung nordkoreanischer Reisepässe für südkoreanische Agenten, die Durchsetzung des Apparats mit treuen Anhängern der rechtspopulistischen Partei FPÖ oder eine Razzia im Frühjahr 2018, bei der Dokumente und Daten zu Ermittlungen in der rechtsextremen Szene beschlagnahmt wurden.

Jetzt lässt einen das Ausmaß, in dem der österreichische Geheimdienst in die Wirecard-Affäre verwickelt ist – inklusive Fluchthilfe für den Hauptbeschuldigten – staunen. Die SPIEGEL-Journalisten Roman Lehberger und Wolf Wiedemann-Schmidt beschreiben es in diesem lesenswerten Artikel (lesenswert trotz des Griffs in die Klischeekiste bei der Suche nach einem Synonym für Österreich, sie wählen: "Land der Ski-Asse und des Topfenstrudels"; immerhin nicht das abgegriffene "Alpenrepublik"; aber das nur am Rande). Kein Wunder also, wie inzwischen andere europäische Geheimdienste – Partner der Österreicher – über das BVT denken:

Unter europäischen Partnern gilt das BVT als bedingt leistungsfähig und wenig zuverlässig. Rundschreiben werden teils mit der expliziten Anweisung verschickt, diese nicht nach Österreich zu senden. Zu groß ist das Misstrauen, dass sensible Informationen in den falschen Händen landen könnten. Ein vertrauliches Papier des finnischen Geheimdienstes an Partner in der Europäischen Union war 2018 mit dem Hinweis versehen: "Except BVT Vienna" – außer an Wien.

Der Artikel beschreibt, welche Erfahrungen Agenten anderer Geheimdienste machten, als sie ihren Kollegen in Wien einen Besuch abstatteten. So stellten sie fest, dass die österreichischen Beamten grundlegende Regeln der Geheimdienstwelt nicht einhielten.

Österreichs merkwürdiger Geheimdienst
KOSTENPFLICHTIG KOSTENPFLICHTIG

Möchtest du kommentieren? Dann werde jetzt Mitglied!

Bleib immer informiert! Hier gibt's den Kanal Seite Eins als Newsletter.

Abonnieren

Deine Hörempfehlungen
direkt aufs Handy!

Einfach die Hörempfehlungen unserer KuratorInnen als Feed in deinem Podcatcher abonnieren. Fertig ist das Ohrenglück!

Öffne deinen Podcast Feed in AntennaPod:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Downcast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Instacast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Podgrasp:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Bitte kopiere die URL und füge sie in deine
Podcast- oder RSS-APP ein.

Wenn du fertig bist,
kannst du das Fenster schließen.

Link wurde in die Zwischenablage kopiert.

Öffne deinen Podcast Feed in gpodder.net:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Pocket Casts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.