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Hauke Friederichs
Journalist
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piqer: Hauke Friederichs
Sonntag, 20.08.2017

Milliarden für die rechte Meinungsmacht – der Geldgeber der Alt-Right-Bewegung

Er baut auf Donald Trump, auf Steve Bannon und Breitbart News, vor allem aber auf seinen schier unermesslichen Reichtum: Robert Mercer will sein Heimatland, die Vereinigten Staaten von Amerika, von Grund auf ändern. Bei der öffentlichen Meinung fängt er an.

Thorsten Denkler porträtiert für Süddeutsche.de den US-Milliardär, der Armut für eine Schwäche hält und der die Gesellschaft von Katzen angeblich mehr schätzt als die von Menschen. 

Mercer hat 2016 eine große Mission für sich ausgemacht: Donald Trump ins Weiße Haus zu bringen. "Gut 22,5 Millionen Dollar hat er dafür investiert. Dabei ist es nicht Trump, dem der Milliardär vertraut", schreibt Denkler. "Es ist vor allem Steve Bannon, jene Gestalt auf der dunklen Seite der Macht, die noch bis Freitag Chefstratege von Trump im Weißen Haus war."

Mercer ist fasziniert von der Idee, ein rechtes Medienimperium zu schaffen. Allein in den Aufbau von Breitbart News soll er zehn Millionen Dollar gepumpt haben. Auch mit diesem Geld baute Steve Bannon das Zentralorgan der Rechtspopulisten auf. Und seit Jahren gilt Bannon als Mercers politischer Berater – und mittlerweile als Teil des Mercer-Clans.

Milliarden für die rechte Meinungsmacht – der Geldgeber der Alt-Right-Bewegung
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Kommentare 1
  1. Dirk Liesemer
    Dirk Liesemer · vor 4 Monaten

    Immer ganz rechts dabei, wenngleich nicht auf Seiten Trumps, sind auch die beiden schwerreichen Brüder David und Charles Koch, hier ein guter, aber etwas älterer Text aus dem New Yorker www.newyorker.com/magazine/...