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Ein Text für alle, deren Verwandte Verschwörer:innen wurden

Theresa Bäuerlein
Journalistin. Autorin. Seit (gefühlt) schon immer.
Zum piqer-Profil
Theresa BäuerleinDonnerstag, 23.12.2021

Dieser Text ist für alle, die dieses Jahr Weihnachten ohne Verwandte oder Freund:innen verbringen, die sie an Verschwörungstheorien verloren haben: Ihr seid nicht allein. Das zeigt die Geschichte von Okan. Er hat keinen Kontakt mehr zu seiner Mutter und seiner Tante, die Ärztin (!) ist, und die beide überzeugte Verschwörungsanhänger:innen sind. 

Als es anfing, natürlich mit Corona, studierte Okan Soziologie. Er glaubte, dass man mit offener Kommunikation fast alles lösen könnte. Irgendwann schrieb ihm seine Mutter: 

Ich schäme mich, so etwas wie dich als Sohn zu haben, du bist mittlerweile echt das Allerletzte und ich verachte dich zutiefst für das, was du bist.

Okan brach den Kontakt ab, bis heute. Er glaubt, dass es in einem solchen Fall keinen Sinn hat, weiterzureden, wenn man psychisch gesund bleiben will. 

Wenn man psychisch gesund bleiben will – gar nicht. Denn es ist kein friedliches Miteinander mehr möglich, wenn das Gegenüber keine anderen Ansichten akzeptieren kann.

Das ist sehr traurig, aber wohl auch ein guter Rat. Irgendwann bringt Reden nichts mehr. Wahr ist aber auch: 

"Ich als Sohn und ich als Neffe, ich darf sagen: Ich kann das nicht mehr. Ich kann nicht mehr darauf hoffen, dass meine Familie wieder zusammenfindet. Das macht mich nur kaputt. Ich muss einen Schlussstrich ziehen." Das gilt für ihn – aber eine Gesellschaft dürfe sich das nicht erlauben.
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