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Hauke Friederichs
Journalist
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piqer: Hauke Friederichs
Dienstag, 10.07.2018

Dramatische Lage für die Kurden im Irak und in Syrien

In Syrien sind die Truppen Assads auf dem Vormarsch. Türkische Soldaten gehen gegen Terroristen vor. Im Irak gelten die Kämpfer des Islamischen Staates bereits als besiegt, auch wenn sie weiterhin viele Sympathisanten haben und es immer wieder Anschläge gibt

"Für die Regierungen der westlichen Länder ist der Gang der Dinge in Syrien und im Irak ernüchternd. Für die Kurden, die in diesen beiden vom Krieg gezeichneten Staaten leben, ist er dramatisch", stellen die Experten der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) aus Berlin fest, Deutschlands wohl einflussreichstem außenpolitischen Trinktank. "Denn mit dem Sieg über den IS endete für die Kurden Syriens und des Irak eine Periode, in der sie sich einerseits einem existenzbedrohenden Gegner gegenüber sahen, andererseits aber Teil militärischer Bündnisse waren, auf die sie sich – auch weil die kurdischen Kämpfer für diese Bündnisse unverzichtbar waren – verlassen konnten." 

Mit dem Ende des Krieges gegen den Islamischen Staat gerät die einst starke Position der Kurden ins Wanken. Die Kurden in beiden Ländern sind abermals mit der Tatsache konfrontiert, dass sie keine Schutzmacht haben. In einer neuen 88-Seiten starken Studie beleuchten Forscher der SWP die aktuelle Lage der Kurden. 

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