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Die widersprüchlichen Ideen, die das 21. Jahrhundert bestimmen

Theresa Bäuerlein
Journalistin. Autorin. Seit (gefühlt) schon immer.
Zum piqer-Profil
Theresa BäuerleinSamstag, 13.11.2021

Der Autor dieses Artikels arbeitet, das muss man gleich dazu sagen, für das Atlantic Council, eine einflussreiche Denkfabrik und Lobbyorganisation in Washington. Aber gerade dadurch ist die Analyse interessant. Der Autor stellt die Frage, welches Zeitalter uns bevorsteht, genauer: von welchen Ideen es entscheidend geprägt werden wird. Er plädiert dafür, sich bewusst zu entscheiden, denn: “The way we think about the future is going to end up shaping it".

Er sieht zwei wesentliche Gegensätze in den Denkweisen, die das 21. Jahrhundert bestimmen werden. Wird das kommende Zeitalter von geopolitischen Wettbewerb geprägt sein? Einem, in dem die USA und ihre demokratischen Verbündeten auf der einen Seite stehen, China und andere autoritäre Mächte auf der anderen – und beide Seiten miteinander ringen? 

Oder wird es ein Zeitalter der "Intervulnerability", der gegenseitigen und gemeinsamen Verwundbarkeit also, in dem sich alle Länder trotz ihrer Rivalitäten und gegensätzlichen Weltanschauungen zusammenschließen – und so gemeinsame existenzielle Herausforderungen wie den Klimawandel und Pandemien zu bekämpfen?

Beide Varianten stehen sich zwar als Gegensätze gegenüber, sie schließen einander aber nicht aus. Im Gegenteil, glaubt der Autor, es könnte sogar entscheidend wichtig sein, die Idee loszuwerden, dass es diesen Gegensatz gibt, und entsprechend zu handeln. Dabei setzt er große Hoffnungen auf die EU: 

Wenn es einen globalen Akteur gibt, der einen Leitfaden dafür liefern kann, wie ein Paradigma der Intervulnerabilität in der Praxis aussehen könnte, dann ist es die Europäische Union – eine wichtige Befürworterin des Multilateralismus, die allgemein kritisch auf den Beginn eines neuen kalten Krieges mit China schaut. 
In einer EU-Prognose aus dem Jahr 2019 wird für 2030 vorausgesagt, dass "es zweifelhaft ist, dass die Welt um 'Pole' herum strukturiert sein wird" und dass das internationale System stattdessen von "Konnektivität, Interdependenz und Pluralismus" geprägt sein wird. 
Die EU ist auch ein Gebilde, das auf einer aus den Schrecken zweier Weltkriege geborenen Überzeugung beruht: Dass Nationen in der heutigen Welt stärker sind, wenn sie ihre Souveränität in bestimmten Bereichen zusammenlegen – eine Vorstellung, die in den Vereinigten Staaten weit weniger Anklang findet.




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