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Marcus von Jordan
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Marcus von Jordan
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Montag, 26.11.2018

"Union nahm die AfD bewusst in Kauf"

Das sagt Welt Autor Robin Alexander und fasst auf twitter zusammen, warum er das so einordnet. Vorbildlich hergeleitet mit Quellen und entsprechender Verlinkung.

Kurz: das Kalkül war, dass eine relativ starke AfD in den Parlamenten die Union schützen sollte, vor Regierungsbündnissen ohne ihre Beteiligung.

Markus Feldenkirchen hat die Geschichte ebenfalls auf Facebook kommentiert und zitiert den Demoskopen Matthias Jung und eine Studie der Forschungsgruppe Wahlen:

„Die CDU/CSU ist durch die bloße Existenz der AfD vom latenten Vorwurf befreit, rechts zu sein, was anders als in den meisten europäischen Ländern in Deutschland einen stigmatisierenden Charakter hat.“ 
(...) „dass sich durch einen Einzug der AfD in wichtige westliche Landtage (Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen) die Chancen für parlamentarische Mehrheiten von Rot-Grün oder sogar Rot-Rot-Grün deutlich verringern“. 

Was für eine tief deprimierende Einsicht!

"Union nahm die AfD bewusst in Kauf"
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Kommentare 2
  1. Frederik Fischer
    Frederik Fischer · vor 14 Tagen

    Für den Tweet-Storm hat er sich ein Fähnlein verdient. Viele Longreads haben weniger Belege.
    So richtig aufgegangen ist die Strategie aber letztendlich nicht. So lange die CDU nicht mit der AfD koaliert, haben Mitte-Links-Koalitionen momentan so gute Karten wie lange nicht mehr (*). Zumindest auf Länderebene....okay, zumindest auf westdeutscher Länderebene.

    1. Marcus von Jordan
      Marcus von Jordan · vor 14 Tagen

      Unkalkulierbares Risiko mit ungewissen Erfolgschancen und offensichtlich hochdestruktivem Potential für politische Kultur und gesellschaftlichen Diskurs. Totale Bequemlichkeit, Ratlosigkeit und eigene Rechtslastigkeit sind allerdings ohnehin die wahrscheinlicheren Treiber gewesen, als echte strategische Fehlleistung. Soll heißen- nicht mal die traue ich Ihnen zu. Leute geht in die Politik bitte! Und nicht zu den Grünen! Andere haben’s nötiger.