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Hauke Friederichs
Journalist
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piqer: Hauke Friederichs
Dienstag, 09.01.2018

2.128 Kinder bei der Bundeswehr

Im Ausland kämpft die Bundesregierung gegen den Einsatz von Kindersoldaten und für die Anerkennung von besonders schutzbedürftigen Rechten von Minderjährigen. In Deutschland nimmt die Zahl von Rekruten bei der Bundeswehr, die jünger als 18 Jahre alt sind ständig zu. "Wie passt das zusammen?", fragt FAZ.net in einer Meldung.

Eine gute Frage. Seit dem Ende der Wehrpflicht sucht die Truppe verzweifelt nach qualifiziertem Nachwuchs, da wollen die Streitkräfte anscheinend nicht wählerisch sein. Sie rekrutieren auch Jugendliche, die allerdings mindestens 17 Jahre alt sein müssen und damit kurz vor der Volljährigkeit stehen. 

Die Zahl der Minderjährigen in Tarnfleck ist seit dem Aussetzen der Wehrpflicht kontinuierlich gestiegen: von 689 im Jahr 2011 auf 1.907 im Jahr 2016 und nun auf 2.128 im vergangenem Jahr. 

Die Abgeordnete Evrim Sommer (Linkspartei) kritisiert in der „Rheinischen Post“ deswegen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen. Solange Deutschland selbst Minderjährige für militärische Zwecke rekrutiere, könne es andere Staaten dafür nicht glaubwürdig kritisieren. „Die Bundesregierung gefährdet damit ihre eigenen Bemühungen zur internationalen Ächtung des Einsatzes von Kindersoldaten."

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