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Reportagen und Interviews

Lars Hauch
Freier Journalist mit Schwerpunkt Nahost-Politik und Islamismus
Zum piqer-Profil
piqer: Lars Hauch
Donnerstag, 15.11.2018

Wie US-Söldner im Jemen als Killerkommando fungierten

Amerikanische Söldner haben im Jemen als Killerkommando fungiert.

Klingt reißerisch, ist aber in dieser Reportage gut dokumentiert.

Die Söldner? Sie nannten sich „Spear Operations Group“. Ein von ehemaligen US-Spezialeinheiten angeführtes Kommando, das sich Unterstützung von ehemaligen Fremdenlegionären besorgte. Amerikaner erhielten 25.000$ monatlich, Fremdenlegionäre rund 10.000$.

Der Auftraggeber? Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), die im Jemen auf der Seite Saudi Arabiens kämpfen.

Die Ziele? Hauptsächlich politische Widersacher der VAE. Da wäre zum Beispiel die Islah-Partei, die der Muslimbruderschaft zugerechnet wird. Saudi Arabien und die VAE verfolgen die Bruderschaft, die ihren Herrschaftsanspruch herausfordert.

In dieser Reportage könnt ihr die Geschichte der Spear Operations Group nachlesen. Buzzfeed hat mit dem Chef der Gruppe gesprochen.

Besonders prekär: Illegal scheinen die gezielten Tötungen nicht gewesen zu sein. Söldnerfirmen sind in den USA erlaubt, und die Spear Operations Group hat sich doppelt abgesichert. Sie verlangte, formell in die Streitkräfte der VAE integriert zu werden. Die Söldner bekamen, obwohl einer von ihnen nach wie vor Reservist der US-Armee war, Ränge in den Streitkräften der VAE und ihre Befehle von deren Kommandeuren.

Eine packende Reportage über die Privatisierung bewaffneter Konflikte und die Persönlichkeiten dahinter. 

Wie US-Söldner im Jemen als Killerkommando fungierten
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