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Donnerstag, 11.07.2019

Wie Frauen ihr Viertel umkrempeln

Gastautorin Helen Hecker hat das kleine Stadtviertel Danisinni besucht, das als sozialer Brennpunkt gilt. Mit einer Einwohnerzahl von rund 700.000 Menschen ist Palermo die fünftgrößte Stadt Italiens. Während hier in den 1980er Jahren noch Mafia-Kriege tobten, avanciert die Metropole am Mittelmeer mittlerweile zum Touristenmagneten. Doch nicht überall ist der neue Wohlstand angekommen. Nur wenige Gehminuten vom sizilianischen Parlament entfernt scheinen die Uhren noch anders zu ticken.

Danisinni wirkt wie ein Dorf mit 2.000 Einwohnern mitten in Palermo. Dabei erinnert das Viertel an die französischen „Banlieus“. Jahrelang trauten sich nur Wenige in diese Gegend, in der die Mafia die Fäden in den Händen hielt. Auch heute noch gibt es außer einer kleinen, selbst gezimmerten Taverna keinerlei kommerzielle Infrastruktur. Weder eine Backstube noch eine Fleischerei oder ein Supermarkt versorgen die Menschen mit frischen Lebensmitteln.

Helen Hecker traf bei ihrem Streifzug durch das Viertel Frauen wie Giuseppina Cardinale, die mit 15 Jahren ihr erstes Kind auf die Welt gebracht hat. Ihr Lebenslauf ähnelt dem der meisten Frauen im Viertel. Die wenigsten haben einen Schulabschluss, bereits als Teenager werden sie Mutter und kümmern sich fortan um den Haushalt. Doch immer mehr von ihnen werden aktiv und verwandeln das verschlafene Viertel in einen Touristenmagneten. 

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