Kanäle
Jetzt personalisiertes
Audiomagazin abonnieren
Log-in registrieren
piqd verwendet Cookies und andere Analysewerkzeuge um den Dienst bereitzustellen und um dein Website-Erlebnis zu verbessern.

handverlesenswert

Kluge Köpfe filtern für dich relevante Beiträge aus dem Netz.
Entdecke handverlesene Artikel, Videos und Audios zu deinen Themen.

Du befindest dich im Kanal:

Reportagen und Interviews

Warum der Staat einen Häftling sich zu Tode hungern ließ

Reportagen. fm
Ein Reportagen-Radar
Zum piqer-Profil
Reportagen. fmDonnerstag, 01.07.2021

Im Zentrum dieses Falles steht die unangenehme Frage, ob man Klaus S. zurück ins Leben hätte zwingen müssen. Denn bis S. in Rente ging, schien nichts darauf hin zu deuten, dass er zu keiner autonomen Entscheidungen fähig wäre. Dann kamen die Wahnvorstellungen. Dann der Tag, an dem er seine Frau erdrosselte.

Nach seiner Inhaftierung begeht S. mehrere Suizidversuche. Aber anstatt ihn in eine psychiatrische Klinik zu bringen, teilt der Leiter der JVA mit: Die Wahnvorstellungen, die Suizidversuche, das sei alles gespielt. Ein Gutachter schreibt: Es gebe keine Gründe, S. in einer psychiatrischen Klinik unterzubringen. Aber ist das so? Wenige Monate später hört S. auf zu essen.

Die Recherchen des Kölner Stadtanzeigers dokumentieren einen in der Justizgeschichte von NRW einzigartigen Fall, der den Staat vor eine Entscheidung stellt: Zwangsernähren oder sterben lassen. Man entscheidet sich für letzteres und somit für das Selbstbestimmungsrecht des Gefangenen. So begründet es jedenfalls das Justizministerium des Landes. Experten kritisieren diese Entscheidung scharf. Vieles spricht dafür, dass sie ein großer Fehler war.

Warum der Staat einen Häftling sich zu Tode hungern ließ
KOSTENPFLICHTIG KOSTENPFLICHTIG

Möchtest du kommentieren? Dann werde jetzt Mitglied!

Bleib immer informiert! Hier gibt's den Kanal Reportagen und Interviews als Newsletter.

Abonnieren

Deine Hörempfehlungen
direkt aufs Handy!

Einfach die Hörempfehlungen unserer KuratorInnen als Feed in deinem Podcatcher abonnieren. Fertig ist das Ohrenglück!

Öffne deinen Podcast Feed in AntennaPod:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Downcast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Instacast:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Apple Podcasts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Podgrasp:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Bitte kopiere die URL und füge sie in deine
Podcast- oder RSS-APP ein.

Wenn du fertig bist,
kannst du das Fenster schließen.

Link wurde in die Zwischenablage kopiert.

Öffne deinen Podcast Feed in gpodder.net:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.

Öffne deinen Podcast Feed in Pocket Casts:

Wenn alles geklappt hat,
kannst du das Fenster schließen.