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Reportagen und Interviews

Jannis Brühl
Redakteur
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piqer: Jannis Brühl
Sonntag, 08.09.2019

So sieht der Traum vom kurzen Arbeitstag in der Realität aus

Auch wenn es sich so anfühlt: Es gibt kein Naturgesetz, das bestimmt, wie viel Menschen arbeiten müssen. Die 40-Stunden-Woche etwa wurde erst in den sechziger Jahren eingeführt. In Zeiten von Burn-Out, hohem Krankenstand und Debatten über den Stellenwert der Arbeit im Leben stehen Ideen im Raum, Menschen weniger Stunden am Tag arbeiten zu lassen - ihnen aber dasselbe Gehalt zu bezahlen wie heute für den (ca.) 8-Stunden-Tag. Die Idee dahinter: Es kann sich ohnehin niemand für acht Stunden am Stück konzentrieren. Zudem nehmen im Netz surfen und Kaffeepausen einen großen Teil der Zeit ein - am Ende auf Kosten des Feierabends. Für die SZ ist Felicitas Wilke von Bielefeld bis Norwegen den Pilotprojekten nachgegangen, in denen das Experiment des 5-Stunden-Arbeitstags gewagt wird. Ihr Fazit: Es kann funktionieren, aber ...

Tatsächlich klappt das Modell nicht überall. Nicht nur das Altenheim in Göteborg gab die Idee wieder auf, auch ein schwedisches Start-up ist zum Acht-Stunden-Tag zurückgekehrt, weil die Mitarbeiter ihr Pensum in der kürzeren Zeit nicht schafften. Um herauszufinden, wann und wie der verdichtete Arbeitstag funktionieren kann, müssten es mehr Unternehmen einfach mal ausprobieren.

Sollte man gelesen haben, wenn man sich an so genannten "New-Work"-Diskussionen beteiligen will.

So sieht der Traum vom kurzen Arbeitstag in der Realität aus
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Kommentare 2
  1. Marcus von Jordan
    Marcus von Jordan · Erstellt vor 2 Monaten ·

    Hier haben wir in den Kommentaren schon mal diskutiert dazu:
    https://www.piqd.de/us...

    Schön, wenn es, wie im Text beschrieben, eben auf private und individuelle Initiative hin zu solchen Modellen und Versuchen kommt. Sicherlich auch gut, wenn man sich steuerungspolitisch überlegt, wie man das befördert. Wenn aber jemand darauf käme, das als pauschale politische Forderung in den Raum zu stellen, wäre ich dagegen. Das käme vermutlich mit sehr "unfreien" und übergriffigen Regelungen daher und scheint mir in der Breite nicht machbar. Was ist mit dem Weihnachtsgeschäft oder mit einem Wahlkampf oder einem Redaktionsschluss oder, oder, oder....?

    1. Cornelia Gliem
      Cornelia Gliem · Erstellt vor 2 Monaten ·

      aber sicher geht das auch regulatorisch - bestimmt haben auch die Leute vor der 40 std-Woche gedacht: hey wie sollen wir unsere Arbeit schaffen?
      nein sollte so etwas gesetzlich etwa als 20-stundenwoche kommen, dann wird es für die eine Art Job funktionieren ohne und für andere mit zusätzlichen Arbeitskräften in schichtsystemen z.b.

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