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Reportagen und Interviews

Elisabeth Dietz
Redakteurin, Community Manager
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piqer: Elisabeth Dietz
Donnerstag, 19.01.2017

Literatur als Argument gegen eine zynische Weltsicht – Barack Obama als Leser

Ob Barack Obama ein guter Präsident war, ist umstritten. Sicher ist, dass er acht Jahre lang in einer der schwierigsten Positionen überhaupt gegen enorme Widerstände ankämpfte. Die Literaturkritikerin Michiko Kakutani betrachtet für die New York Times die zwei Amtszeiten Obamas im Spiegel der Bücher, die er las. Literatur, sagt er, half ihm, sich „an die Wahrheiten unter der Oberfläche unserer täglichen Diskussionen zu erinnern.“ Der Mann, der noch bis morgen Präsident ist, macht den Eindruck eines versehrten Idealisten. Seine Hoffnung setzt Obama ins Erzählen.

Wir sind eine Spezies, die sich Geschichten erzählt. Ich glaube, dass eine der Aufgaben für unsere politischen Führer ist, eine bessere Geschichte über all das zu erzählen, was uns als Volk zusammenhält. Und Amerika ist da einzigartig, weil es all diese vollkommen verschiedenen Elemente zusammenbringen muss – wir sind kein einheitlicher Schlag, kein einheitlicher Stamm, die Leute sind hier nicht alle zur selben Zeit angekommen. Was uns zusammenhält, ist eine Idee, und das ist eine Geschichte darüber, wer wir sind und was uns wichtig ist. Und ich will sicherstellen, dass das auch so bleibt.
Literatur als Argument gegen eine zynische Weltsicht – Barack Obama als Leser
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