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piqer: Reportagen. fm
Montag, 10.07.2017

Haben Geheimdienste einen UN-Generalsekretär ermorden lassen?

An einem Tag im September 1961 stürzt ein Flugzeug in der Nähe der nordrhodesischen Stadt Ndola ab. 16 Menschen sterben. Darunter UN-Generalsekretär Dag Hammarskjöld, sein Stab, Leibwächter und die Crew. Ein Fehler des Piloten. So lautet die offizielle Version.

Hans Kristian Simensen will die nicht glauben. Seit Jahren durchwühlt der Schwede Akten. Jedenfalls die, die nicht unter Verschluss sind. Er fotografiert sie und wertet sie aus, am Tag sind es oft Hunderte Fotos. Er sucht nach Indizien, die die offizielle Geschichte in Frage stellen.

Als Hammarskjöld ums Leben kam, war er unterwegs zu Friedensverhandlungen. Der Kongo war nach der Unabhängigkeit in drei Teile zerfallen. Der Staat zerrieben im Konflikt der Akteure des Kalten Kriegs. Hatte jemand Interesse am Scheitern der Friedensverhandlungen? Hatte jemand Interesse am Tod Hammarskjölds? Die Geheimdienste des Westens?

Irgendwann, glaubt Simensen, wird ihm das entscheidende Dokument in die Hände geraten. Das Dokument, das Klarheit darüber bringt, ob das, was Dag Hammarskjöld zustieß, ein Unfall war. Oder Mord.

Wolfgang Bauer begleitet in seiner Reportage einen Mann, der gegen alle Widerstände die Wahrheit sucht. Der die Vergangenheit nicht ruhen lassen will. Weil, so schreibt Bauer, »auch das längst Vergangene die Gegenwart verändern kann«.

Haben Geheimdienste einen UN-Generalsekretär ermorden lassen?
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Kommentare 1
  1. Dirk Liesemer